Frankfurt am Main: Axel Honneth spricht über das “schwierige Geschäft der Traditionswahrung”

Pressemeldung vom 23. November, 2009, 4:41 pm

Frankfurt am Main. Das Jüdische Museum setzt sein Begleitprogramm zur Ausstellung “Die Frankfurter Schule und Frankfurt” am Mittwoch, 25. November, fort. Um 18.30 Uhr spricht Axel Honneth in dem Museum am Untermainkai 14-15 über das “schwierige Geschäft der Traditionswahrung. Zur Zukunft des Instituts für Sozialforschung”.

Die Frankfurter Schule und die Kritische Theorie sind längst zum Gegenstand zeithistorischer Betrachtung geworden, was nicht zuletzt die Ausstellung im Jüdischen Museum belegt. Für die intellektuellen Diskurse schienen in den letzten Jahren eher andere Denkansätze, etwa die französische Postmoderne, relevant. Mit einem zunehmend krisenanfälligen Kapitalismus kehrt jedoch auch das Bedürfnis nach kritischer Analyse zurück – ein Grund, die Kritische Theorie heute erneut zur Disposition zu stellen.

In seinem Vortrag fragt Axel Honneth, der das Frankfurter Institut für Sozialforschung leitet, nach der Relevanz der gesellschafts- und kulturkritischen Ansätze, die von Adorno, Horkheimer, Marcuse und anderen entwickelt wurden.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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