Frankfurt am Main: Die Krise des Überblicks
Pressemeldung vom 6. November, 2009, 4:15 pm
37. Römerberggespräche suchen im Schauspiel nach Ursachen und Auswegen aus der Finanzkrise
Frankfurt amMain. Die Krise – ein Sammelwort für den Absturz der weltweiten Finanzwirtschaft, die vom Staat verhinderten Bankpleiten, die Zumutungen für die Steuerzahler, für Kasino-Kapitalismus und ungebremste Geldgier. Wie teuer ist guter Rat, und wo könnte er herkommen? Wer trägt in Zukunft das Risiko, und wer begrenzt die Finanzexzesse? Wer bestimmt die Werte, und wer kann die Spielregeln ändern? Und welchen Voraussagen kann man noch trauen?
Diesen Fragen gehen die 37. Römerberggespräche am Samstag, 21. November, im Chagallsaal des Schauspiels Frankfurt nach. Kulturdezernent Felix Semmelroth und Kulturstaatssekretär Gerd Krämer eröffnen sie um 10 Uhr. Anschließend referiert Martin Seel über “Illusionen des Überblicks” und Michael Hartmann über “Das Ende der Wahrsager?”. Um 11.15 Uhr diskutieren die beiden Referenten dann mit Lisa Nienhaus darüber, wer die “Deutungshoheit” besitzt. Um 14 Uhr liest Kathrin Röggla aus “Wir schlafen nicht – Unsere Manager”, Armin Nassehi spricht um 14.30 Uhr “zur ästhetischen Erziehung des globalisierten Kapitalismus”, und um 15.30 Uhr macht sich Harald Welzer auf die Suche: “Gibt es im Dschungel neue Regularien?”. Martin Hellwig spricht um 16 Uhr über Governance und Verantwortung, ehe sich um 16.30 Uhr Martin Hellwig, Armin Nassehi, Harald Welzer und Bernhard Emunds zur Schlussdiskussion zusammensetzen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle (Frankfurt am Main)
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