Frankfurt am Main: Geschichten in der Schulbibliothek
Pressemeldung vom 2. November, 2009, 5:20 pm
Leseherbst mit echten Autoren, Geschichten vom Regenwald und Gebärdensprache
Frankfurt am Main. Es ist wieder Leseherbst: Die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle (sba) der Stadtbücherei Frankfurt bringt deshalb vom 6. bis 13. November nicht nur Bücher, sondern auch echte Autoren, spannende Geschichten und ungewöhnliche Einblicke in ihre Schulbibliotheken.
Warum heißt das Krokodil Krokodil? Und was hat die Gans mit der Gänsehaut zu tun? In der Veranstaltung „Von Abrakadabra bis Zwieback“ mit Timo Brunke lernen Kinder in der Goldsteinschule am 6. November um 8.45 Uhr die Herkunft von Wörtern kennen. Am selben Tag um 10.20 Uhr können Schülerinnen und Schüler der Freiligrathschule in Fechenheim sich ihr „Nutella“ selbst machen. In der Veranstaltung „Alles Kakao“ mit dem Verein Tropica Verde geht es nämlich um die Geschichte des Kakaobaums. Wie lernen gehörlose Menschen eigentlich das Sprechen? Die Schulbibliothek in der Schule am Ried in Enkheim bietet am 9. November um 8.30 Uhr einen Schnupperkurs Gebärdensprache.
Und dann wird es so richtig literarisch: Der Frankfurter Autor Pete Smith liest am 10. November ab 11.30 Uhr aus seinem Roman „So voller Wut“ und diskutiert mit jungen Zuhören aus dem Goethe-Gymnasium in der City über Gewalt an der Schule. Mit „Lieber wütend als traurig – Die Lebensgeschichte der Ulrike Marie Meinhof“ gewann Alois Prinz 2004 den Deutschen Jugendliteraturpreis; im Rahmen des Leseherbsts besucht er am 11. November um 11.30 Uhr die Schulbibliothek im Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Höchst. Über Fußball, Gott und echte Freunde können die Fünftklässler aus der Paul-Hindemith-Schule im Gallus diskutieren. Die Lesung mit Aygen-Sibel Çelik findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Gegen Vergessen für Demokratie statt.
Insgesamt veranstaltet die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle 13 Lesungen mit Schulklassen in ihren Schulbibliotheken. Sie setzt damit einen Schwerpunkt auf lebendige Literaturvermittlung: Diskussionen mit Autoren und die Auseinandersetzung mit Themen, die
Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle
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