Pressemeldungen aus Sachsen

Hofheim: Olympischer Abend der DOG Frankfurt/Rhein-Main zeigt Werte und Kompetenzen von Spitzensportlern für den Beruf

Pressemeldung vom 7. Oktober, 2009. Veröffentlicht um 16:23 Uhr.

Hofheim. Die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) Frankfurt/Rhein-Main und die IHK Frankfurt am Main veranstalteten am 29. September 2009 bereits zum dritten Mal den Olympischen Abend. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, ob und wie Unternehmen die von Leistungssportlern im Laufe ihrer Karriere erworbenen Werte und Kompetenzen nutzen können.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer der IHK Frankfurt, Reinhard Fröhlich, bedankte sich Karl Eyerkaufer, der Vorsitzende der DOG Frankfurt/Rhein-Main, für die gute Zusammenarbeit bei der IHK, hob das Engagement von Ilse Bechthold, die maßgeblichen Anteil an der Organisation und dem prominent besetzten Podium hatte, hervor und hieß die über 200 Gäste aus Wirtschaft, Sport und Politik willkommen.

Mit einem Referat über „Eliten im Sport – Eliten in der Wirtschaft?“ führte Prof. Dr. Eike Emrich, Vizepräsident  des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und Professor für Sportökonomie und Sportsoziologie an der Universität des Saarlandes, informativ und unterhaltsam zugleich die Besucher ins Thema ein, bevor Marcel Goelden, der neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am BWL-Lehrstuhl in Münster der Nationalmannschaft der Schützen angehört, durch eigene Forschungsergebnisse den empirischen Nachweis erbrachte, dass Kompetenzen von Spitzensportlern ein Mehrwert für die Wirtschaft darstellen. Hierbei wurde deutlich, dass die im Leistungssport unabdingbaren Erfolgsfaktoren Leistungsmotivation, Gewissenhaftigkeit und Handlungsorientierung ebenso fest im Persönlichkeitsprofil der Sportler verankert sind, wie die Eigenschaften Belastbarkeit, emotionale Stabilität und Selbstbewusstsein.

Moderiert von ZDF-Journalist Eike Schulz diskutierten im Anschluss Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG, Herbert Mai, Vorstand Arbeitsdirektor der Fraport AG und Vorsitzender der Frankfurter Sportstiftung, Marcel Hacker, Ruder-Weltmeister 2002 und Bronzemedaillengewinner 2000, Carolin Schäfer, zweimalige Junioren-Weltmeisterin im Siebenkampf, und Werner Schaefer, Leiter des Olympiastützpunktes Hessen, mit den Referenten über die durch den Leistungssport geförderten Kompetenzen und die Chance für Unternehmen, diese Fähigkeiten durch eine Anstellung ehemaliger Leistungssportler für sich zu nutzen.
Zum Ausklang des erfolgreichen Abends kam es beim Büfett zu einem regen Meinungsaustausch und die zahlreichen vertiefenden Gespräche zwischen Sportlern und Vertretern der Wirtschaft lassen erahnen, dass im Kreise der Unternehmen der Abend noch lange nachwirken wird.
Quelle: Stadt Hofheim – Pressestelle

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