Kriftel: Lindenschule fördert die Gesundheit
Pressemeldung vom 21. Januar, 2010, 10:05 am
Frühstück in den Klassen, Energiebüffet bei den Bundesjugendspielen, Befragungen, Elternabende, Fortbildung – fast zwei Schuljahre lang hat das Thema „Gesunde Ernährung“ die Lindenschule bewegt. Nun sind die diesbezüglichen Bemühungen vom Staatlichen Schulamt anerkannt worden – durch die offizielle Verleihung des Teilzertifikats „Ernährung und Verbraucherbildung“. Im Rahmen einer Konferenz am Mittwoch im Lehrerzimmer der Krifteler Grundschule nahm Rektorin Sandra van de Weyer die Auszeichnung aus der Hand von Schulamtsdirektorin Birgitt Klingkowski entgegen. Die Schulamtsdirektorin lobte die Bereitschaft der beteiligten Lehrkräfte der Lindenschule zur Teilnahme an entsprechenden Qualifizierungs- und Beratungsangeboten und das „tolle Konzept“ zur Etablierung der Themen im Schulalltag. Rektorin van de Weyer bedankte sich in dem Zusammenhang besonders bei dem für die Umsetzung des Projektes verantwortlichen Team aus den Lehrerinnen Renate Ackermann, Julia Grieger, Gudrun Umbeck und Heike Wiesner, aber zugleich auch bei allen weiteren Kolleginnen und Kollegen für die Integration des Themas Ernährung in den Unterricht. Durch die Aufnahme des Themas in das Schulprogramm und mit der Etablierung gesundheitsfördernder Maßnahmen habe man auf den Weg gemacht, um die Gesundheitsqualität der Schule zu steigern, erklärt die Rektorin. Diesen Weg wird man weiterverfolgen. Ein Anreiz dafür ist die offizielle Verleihung des Prädikats „gesundheitsfördernde Schule“ durch das Hessische Kultusministerium, wenn die Schule noch zwei weitere Teilzertifikate erworben hat. Zur Auswahl stehen dabei die Themenbereiche Bewegung und Wahrnehmung, Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung, Sucht- und Gewaltprävention, Umwelterziehung und ökologische Bildung sowie Lehrer- und Lehrerinnengesundheit. Nach Auskunft von Rektorin van de Weyer will man als Nächstes den Erwerb des Teilzertifikats Bewegung ansteuern. Die Themenvielfalt macht deutlich, dass die Gesundheitsförderung im Kultusministerium unter vielen Aspekten gesehen wird. „Gesundheitsförderung als Teil der Entwicklungsarbeit in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ist ein Prozess, der darauf abzielt, den Kindern ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen“, heißt es dazu. Daher sei ein eigenes Arbeitsfeld „Schule und Gesundheit“ eingerichtet und den Grundschulen die Teilnahme an einem Qualitätssicherungsverfahren angeboten worden. Gesundheit wird als „ein Zustand von körperlichem, seelischem, und sozialem Wohlbefinden“ betrachtet. Ziel der Schulen soll sein, dass „das Kind lernt, seinen Körper wahrzunehmen, Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen und seine Gesundheit zu übernehmen. Es erwirbt entsprechendes Wissen für ein gesundheitsbewusstes Leben und lernt gesundheitsförderndes Verhalten.“ Dies ist wichtig, da Gesundheit nicht nur von äußeren Faktoren, sondern auch maßgeblich von dem persönlichen Verhalten abhängig ist.
Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kriftel
Ähnliche Beiträge:
- Kriftel: Ein “Klettergarten” für die Lindenschule
- Kriftel: Lindenschüler sind die besten Schwimmer
- Kriftel: Bald nun ist Weihnachtszeit …
- Kriftel: Der “Ernst des Lebens” begann fröhlich
- Kriftel: 200 Besucher folgten Weyer in die Sahara




