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Kriftel: Rattenbekämpfung – Köder werden ausgelegt

Pressemeldung vom 13. Juni 2012, 15:31 Uhr

In der kommenden Woche wird ein Schädlingsbekämpfer im Auftrag der Gemeinde im Kanalnetz von Kriftel etliche Giftköder auslegen, um die Rattenpopulation zu dezimieren. Dies teilt das Ordnungsamt mit. Zwei Mal im Jahr wird eine solche Aktion durchgeführt. Das ist notwendig, damit sich die Schädlinge nicht zu stark vermehren.

Eine Ratte hat in der Regel drei Würfe mit durchschnittlich acht Jungen im Jahr. Die Jungtiere sind bereits im dritten Lebensmonat fortpflanzungsfähig. Das bedeutet, dass ein Rattenpaar theoretisch 1000 Nachkommen pro Jahr haben kann. Die Ratte ist ein Allesfresser. Sie springt, schwimmt und taucht gut und kann daher nahezu überall eindringen. Bevorzugt leben die Nager, die Krankheiten übertragen können, in der Nähe von Abwasserkanälen, wo sie genügend Abfälle finden, die ihnen als Nahrungsgrundlage dienen.

Eine gezielte und regelmäßige Rattenbekämpfung ist unerlässlich. Ohne Aufwand kann allerdings auch jeder Einzelne dazu beitragen, das Problem Ratte einzudämmen. Speisereste sollten nie über die Kanalisation entsorgt werden, wo sie ideale Lebensbedingungen für die Ratten schaffen. Die Kanalisation ist kein Müllschlucker! Essensreste gehören in den Restmüll.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kriftel

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