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Kriftel: „Stolpersteine“ sollen im Herbst verlegt werden

Pressemeldung vom 1. März 2011, 12:46 Uhr

Dem Beispiel anderer Kommunen folgend, will auch die Gemeinde Kriftel mit der Verlegung von „Stolpersteinen“ durch den Künstler Gunter Demnig an die Opfer der Judenverfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Außer der jüdischen Familie Nassauer, die früher in der Goethestraße wohnte und deren Haus in der Pogromnacht 1938 attackiert und beschädigt wurde, sind in Kriftel keine weiteren Opfer bekannt. In einem gemeinsamen Antrag hatten sich bereits Ende 2009 alle Fraktionen der Gemeindevertretung für die Verlegung der Gedenksteine in der Goethestraße ausgesprochen. Der Künstler konnte aufgrund zahlreicher Aufträge weiterer Kommunen die Arbeiten jedoch bisher nicht ausführen. Wie Bürgermeister Christian Seitz in der jüngsten Parlamentssitzung mitteilte, wird Demnig die Steine voraussichtlich im Herbst dieses Jahres in der Goethestraße verlegen. Das hat sein Büro in Aussicht gestellt. Siegfried, Emma und Manfred Nassauer sind nach ihrem Auszug aus Kriftel in verschiedenen Konzentrationslager verschleppt worden und dort verstorben.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kriftel

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