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Kriftel: Taunuslandschaften von Manfred Guder

Pressemeldung vom 26. August 2009, 14:02 Uhr

Kriftel. Ölbilder und Aquarelle des Kelkheimer Malers und Grafikers Manfred Guder präsentieren Kulturforum und Gemeinde Kriftel demnächst in einer Kunstausstellung im Rat- und Bürgerhaus der Obstbaugemeinde. Am Montag, 7. September wird die Ausstellung „Taunuslandschaften“ eröffnet. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr. Kunstinteressierte sind dazu herzlich eingeladen. Danach können die Bilder noch bis zum 25. September zu folgenden Zeiten im Rat- und Bürgerhaus besichtigt werden: Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Guder, Jahrgang 1940, sieht sich als naturalistischer Maler, der u.a. an die Tradition der Kronberger Malerkolonie (gegründet 1858 von Anton Burger und J.F. Dielmann) anknüpft. Beeinflusst von Wilhelm Leibl und indirekt auch durch den Franzosen Gustave Courbet verlegten Burger und Dielmann damals ihre Ateliers ins Freie, und viele Künstler zog es in der Folgezeit ebenfalls in den Taunus. Überwiegend sind es Schüler des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main gewesen. Auch Manfred Guder hat neben einer Schlosserlehre Ende der 1950er Jahre die Städel-Abendschule besucht. Ein anschließendes Studium an der Werkkunstschule in Offenbach schloss er 1966 erfolgreich ab. Seitdem lebt er als frei schaffender Maler und Grafiker in Kelkheim.

Der Maler ist fleißig: Seit 1986 sind nicht weniger als rund 260 Ölbilder mit Landschaftsmotiven aus der Region entstanden, vom Ried über die Mainschiene, dem Taunus und der Lahn, ebenso zahlreiche Aquarelle. Als Aquarellist war Guder auch in anderen europäischen Ländern und Landstrichen unterwegs. Gleichzeitig begann er mit einer Serie von Federzeichnungen mit Motiven aus der Region zwischen Langen und Bad Camberg. In jüngster Zeit hat der Zeichner mit einer ausgeprägten Liebe zur Natur und Landschaft auch die heimische Industrielandschaft für sich entdeckt. Seine Bilder offenbaren eine sichere Beherrschung des „Handwerklichen“ wie auch ein geschultes Auge für den Bildaufbau und Farbabstimmungen. Als Anerkennung für sein künstlerisches Schaffen hat Guder im vergangenen Jahr den Kulturförderpreis der Stadt Kelkheim erhalten.

Quelle: Gemeinde Kriftel – Pressestelle

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