Rüsselsheim: Stadtwerke erinnern an Frostschutz
Pressemeldung vom 23. Oktober, 2009, 10:46 am
Wer richtig vorbeugt, kann böse Überraschungen vermeiden
Rüsselsheim. Es kommt im Winter viel häufiger zu Wasserschäden als allgemein vermutet wird“, sagt Herbert Zoller, Leiter Netzservice bei den Stadtwerken Rüsselsheim. Doch bei kalten Temperaturen hat sich rasch ein Eispfropf in der Leitung gebildet, der das Rohr platzen lässt. Die Folge ist: Das aufgestaute Wasser sorgt für eine Überschwemmung. Für die Schäden müssen die Wohnungs- und Hausbesitzer haften.
Doch Frostschäden lassen sich vermeiden. „Jetzt ist es an der Zeit, Vorsorge zu treffen, damit es im Winter keine bösen Überraschungen gibt“, rät Zoller. Leitungen im Freien sollten durch Isolierungen geschützt werden. In Kellern und in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzählern sollten Türen und Fenster immer geschlossen bleiben. Der Fachmann der Stadtwerke empfiehlt, die Heizkörper nie ganz abzudrehen, auch nicht nachts oder während des Urlaubs. Helfen kann ein Frostwächter, den es im Handel zu kaufen gibt und der bei zu kalten Temperaturen die Heizung oder ein zusätzlich geschaltetes Heizgerät aktiviert.
Zur Vorsorge aufgerufen sind besonders auch Firmen im Baugewerbe. Sie müssen Standrohrzähler entweder sicher vor Frost lagern oder an die Stadtwerke zurückgeben. „Standrohrzähler werden benötigt, wenn bei Bauarbeiten Wasser vom nächst gelegenen Hydranten geholt wird“, erläutert Herbert Zoller.
Quelle: Stadt Rüsselsheim – Pressestelle (Gross-Gerau)
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