Werra-Meißner-Kreis: Interessierte informieren sich über mögliche regionale Auswirkungen des Klimawandels
Pressemeldung vom 8. Juli, 2010, 1:15 pm
Die beiden Volkshochschulen des Werra-Meißner-Kreises luden gemeinsam mit der Klimaanpassungsbeauftragten Werra Meißner am 17. Juni 2010 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Klimawandel in Nordhessen!? – Was wissen wir darüber“ ein.
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Der Klimawandel wird auch in Nordhessen seine Spuren hinterlassen. Aber wie, wann und in welchem Umfang? Erste Antworten auf diese Fragen gaben Alexa Matovelle und Sebastian Kupski jetzt im Wappensaal in Bad Sooden-Allendorf. Die beiden Wissenschaftler der Universität Kassel erläuterten in ihren Vorträgen die prognostizierte Entwicklung des Klimas im Werra-Meißner-Kreis und zogen Schlüsse auf wahrscheinliche Wetteränderungen.
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Im Zuge der regen Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass das Thema Anpassung an den Klimawandel im Werra-Meißner-Kreis bisher kaum öffentlich diskutiert wird und Informationen nur unzureichend vorliegen. Es wurde von den Zuhörern als wichtig erachtet, dass man über KLIMZUG Nordhessen mehr Informationen erhalten müsse. Gleichzeitig wurde auch Interesse und Bereitschaft an weiteren Veranstaltungen wie auch einer direkten Beteiligung an Themen zu KLIMZUG signalisiert. Als besonders wichtig wurde eingestuft, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Folgen des Klimawandels im Landkreis in konkrete Vorsorgemaßnahmen münden. Basierend auf diesen Ergebnissen, sei dann das Handeln der Politik gefragt, um vorausschauend und verantwortungsvoll vorzusorgen und die Bevölkerung auf die Folgen des Klimawandels einzustellen bzw. die möglichen Chancen, die der Klimawandel bieten kann, frühzeitig zu nutzen.
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Organisiert wurde die Vortragsveranstaltung von den Volkshochschulen Eschwege und Witzenhausen in Zusammenarbeit mit der Klimaanpassungsbeauftragten des Landkreises Werra-Meißner, Frau Dr. Miriam Bornholdt. Bornholdt ist wie Kupski und Matovelle Mitarbeiterin von KLIMZUG-Nordhessen. Im Rahmen dieses Kooperationsprojektes, in dem Wissenschaftler, Vertreter der nordhessischen Gebietskörperschaften und der nordhessischen Wirtschaft zusammenarbeiten, werden die Folgen des Klimawandels für Nordhessen untersucht. Wesentlich ist dabei die Entwicklung von Strategien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie deren Umsetzung.
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Die Forschungsschwerpunkte bei KLIMZUG Nordhessen liegen auf den Themen Landwirt-, Forst- und Wasserwirtschaft, Tourismus, Gesundheit, Personen- und Wirtschaftsverkehr, Energiebereitstellung in Unternehmen und Wohnbehaglichkeit von Räumen und Gebäuden.
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Das Forschungsprojekt, welches bereits seit 2009 im Werra-Meißner-Kreis erfolgreich umgesetzt wird, heißt MüZe (Mücken und Zecken). Der besondere Ansatz dieses Projektes liegt in der engen Einbeziehung der Bevölkerung in die Forschung, da die Beobachtung von Mücken und Zecken nach und nach von der Bevölkerung selbst übernommen wird. Dazu wird Mitte Juli eine Mückenfalle, die durch den Werra-Meißner-Kreis finanziert wurde, aufgestellt werden.
Quelle: Werra-Meißner-Kreis / Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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