Wetteraukreis: Unsere Landwirtschaft – Direktvermarkter in der Wetterau In Familie Kleins “Hexehäusi” in Rodheim gibt es den “Hexenzauber” und so manchen geheimen Zaubertrank

Pressemeldung vom 7. Oktober, 2009, 4:03 pm

Wetteraukreis. Seit 1620 schon wird auf den Feldern um Rodheim für die Veredlung angebaut. Heute, in der 13. Generation, bietet eine große bunte Gemüse- und Obstpalette die Grundlage für viele extravagante oder einfach nur feine Fruchtaufstriche, süß-sauer Eingelegtes von Kürbis, Gurke, Bohne und Zucchini und verschiedene Salate. Ein Teil der Kürbisse wird als Maische bis in die Kornbrennerei nach Schlitz gebracht, um hochprozentig als Schnaps wieder in der Wetterau zu landen. Der selbst kreierte Kürbisbrand wurde als Landmarktprodukt bis in die Rhein-Main-Region eingeführt und verkauft.

Der Kürbis ist Ute Kleins Spezialität. Mittlerweile fast 70 Sorten wachsen für alle Bedürfnisse, in allen Größen, Farben und Geschmäckern auf den Äckern. „Ein solch vielseitiges Gemüse findet man nicht oft“, so Ute Klein, die sich nach dem Erstberuf als Gymnastiklehrerin und der Geburt der zwei Töchter auch zur Hauswirtschafterin ausbilden ließ.

„Wir wollen auch zeigen, wie es früher war, als man noch das Kochen in der Schule lernen konnte und wusste, wie eine saure Gurke ursprünglich gewachsen ist, oder dass man Bohnen nie roh essen darf, manch einer noch die Pastinake kannte und wie man sie verarbeiten kann “, erklärt sie.

Auch hier finden wir die Regionalität der landwirtschaftlichen Produkte als ein Garant für den Vermarktungs-Erfolg, da Frisches mit Geschmack und durch ausgefallene Rezepte, in Handarbeit erzeugt, den etwas höheren Preis nicht nur rechtfertigt, die Kleins sehen es auch am Umsatz.
Mittlerweile kommt die fünfte Generation auf den Hof zurück, denn Tochter Sabrina wird als frischgebackene Diplom-Agraringenieurin den Betrieb irgendwann übernehmen.
Vor allem die Veredelung und Vermarktung liegt ihr am Herzen. Tatkräftig wird sie dabei von Mutter und Großmutter unterstützt.

Roland Klein betreibt die Außenwirtschaft von rund 90 Hektar und dann gibt es noch die Urgroßmutter, die mit ihren 101 Jahren ein lebendes Beispiel für ein gesundes Leben auf dem Lande darstellt.

Sortenreiner Apfelwein und Saft, prämiert, sowie der Kürbisgeist und ein regionsspezifischer Apfelbrand, neben der Eigenkreation einer „Kürbisbratwurst“, vervollständigen das ausgefallene Sortiment. Alle diese Köstlichkeiten und noch viel mehr kann man im neuen, größeren Laden erstehen und sich dabei noch viele originelle und pfiffige Tipps zur Zubereitung der Produkte holen. Die Kunden kommen aus der näheren Umgebung und für die weiter weg lebenden Feinschmecker nutzt Familie Klein die Vermarktungsschiene von Landmarkt mittlerweile sehr erfolgreich. Mehrere Rewemärkte haben die Produkte ins Sortiment aufgenommen. Für die Wetterauer Gourmets allerdings lohnt sich der Ausflug in den Hofladen nach Rodheim, und ab dem Jahre 2010 dann noch mehr, wird Familie Klein doch das ursprüngliche „Hexehäusi“ in eine Straußenwirtschaft verzaubern. So kann der Kunde am „Ort des Geschehens“ selber, in uriger Atmosphäre und bei einem Schoppen „Äppelwoi“, die „zauberhaftesten“ Geschichten quer durch das Leben der vier Generationen der Landwirtsfamilie genießen.

Öffnungszeiten vom „Hexehäusi“:
Montag und Freitag:
8:30 bis 12:30 Uhr und 14.30 bis18:30 Uhr,
Mittwoch: 8:30 bis 12:30 Uhr,
Samstag: 8:30 bis 12:30 Uhr
Familie Ute und Roland Klein, Junkergasse 24,
Rodheim v.d.Höhe, Tel.: 06007/7736

Wer das Ganze einmal anschauen und genießen möchte ist herzlich eingeladen zum fünften Kürbisfest am 03. Oktober auf das Hofgelände zu kommen.
Neben frisch gekeltertem Saft gibt es selbstgebackene Kuchen, Gerichte, Feldrundfahrten mit Erläuterungen zum Getreideanbau und natürlich Kürbisschnitzen.

Quelle: Stadt Wetteraukreis – Pressestelle

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