Energiewechsel

Bad Hersfeld: „Guter Tag für unsere Region und unsere Kumpel“

Pressemeldung vom 23. Dezember 2016, 13:11 Uhr

„Die frohe Botschaft zur Weihnachtszeit kommt in diesem Jahr aus Kassel“, zeigen sich die drei Landräte der Kali-Reviere erfreut über die aktuelle Entscheidung des Regierungspräsidiums. Die Behörde hat noch vor Ablauf des Jahres die Versenkerlaubnis von Kaliproduzent K+S erneut. „Die Nachricht sorgt in der Politik vor Ort, vor allem aber bei allen Beschäftigten von K+S und deren Zulieferern sicherlich für ein Gefühl der Erleichterung. Auch uns ist ein Stein vom Herzen gefallen“, so die Landräte Dr. Michael Koch (Hersfeld-Rotenburg), Reinhard Krebs (Wartburgkreis) und Bernd Woide (Landkreis Fulda). „Heute ist ein guter Tag für unsere Region und für unsere Kumpel!“ Vorausgegangen waren viele politische Gespräche in Kassel mit dem Regierungspräsidium, der Geschäftsführung von K+S und auch in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Einig war man sich immer auch mit den Bürgermeistern der betroffenen Städte und Gemeinden: „Es darf keinen Stillstand in der Region geben“. Die jetzt getroffene Lösung sei, so Koch, Woide und Krebs einhellig, eine „gute und wohldurchdachte Lösung, die den Interessen von K+S, unserer Bergbauregion, aber auch dem Naturschutz gerecht wird“. Regelungen bis zum Jahr 2021 gäben zudem allen ein gehöriges Maß an Planungssicherheit.

Das Regierungspräsidum Kassel erlaubt bis 2021 1,5 Millionen Kubikmeter Versenkung pro Jahr – die doppelte erlaubte Menge des letzten Jahres. Die Erlaubnis hat eine wichtige Auflage zum Natur- und Gewässerschutz: Pro Tag darf K+S maximal 5000 Kubikmeter versenken.

Für 2016 hatte das Regierungspräsidium die Versenkung in tiefe Gesteinsschichten deutlich begrenzt, K+S durfte am Standort Hattorf in Philippsthal/Hohenroda (Hersfeld-Rotenburg) nur insgesamt 725.000 Kubikmeter Prozessabwässer in den Untergrund versenken. „Mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen und Möglichkeiten muss K+S nun zusehen, mit den neuen gegebenen Parametern wieder mit voller Auslastung für die kommenden Jahre zu produzieren“, so Landrat Koch.

Quelle: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

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