Energiewechsel

Bad Homburg: Magistrat stimmt für neue Wohnbebauung in Dornholzhausen

Pressemeldung vom 10. Oktober 2012, 09:43 Uhr

Bad Homburg v.d.Höhe. Der Bad Homburger Magistrat hat sich für die geplante Wohnbebauung auf dem ehemaligen Lilly-Gelände in Dornholzhausen ausgesprochen. „Anlass für die Änderung des Bebauungsplans ist die Absicht, neuen, in Bad Homburg dringend benötigten Wohnraum zu schaffen sowie ein Gebäude für die Stadtwerke-Zentrale und ein Angebot an Mehrzweckräumen für Vereine zu errichten“, erklärt Oberbürgermeister Michael Korwisi. Im Zuge der Diskussion um das Projekt sei jedoch inzwischen ein anderer Punkt in den Vordergrund gerückt: die Infrastruktur des Stadtteils. Korwisi: „Im jetzigen Stadium sprechen wir vor allem über den Straßenverkehr sowie über die Kapazitäten von Kindertagesstätte und Schule.- Der Bebauungsplan ist hiervon zwar nicht inhaltlich, aber juristisch zu trennen. Korwisi erläuterte diese Punkte auch während der Sitzung des Ortsbeirats im Anschluss an den Magistrat.Die Stadt geht davon aus, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen mit dem ab 2015 stattfindenden Zuzug von Familien steigen wird. „Wir bauen die Zahl der Betreuungsplätze aus, der erste Schritt wird mit der Planung des Neubaus für die Kita Dornholzhausen an der Ricarda-Huch-Straße gemacht werden“, erläutert Korwisi. Es würden, so Korwisi, neben dem Kita-Neubau an der Ricarda-Huch-Straße auch noch weitere Möglichkeiten geprüft: Eine neue Kinderkrippe im Gebiet des neuen B-Plans, ein Schulkinderhaus direkt neben der Grundschule am Standort des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses nach dessen Umzug an den neuen Standort Ende 2014/Anfang 2015 sowie der Bau einer weiteren KiTa in Dornholzhausen. „Wir wollen und wir werden in den nächsten Jahren das Angebot in der Kinderbetreuung in Dornholzhausen entscheidend verbessern“, so der Oberbürgermeister.Die Grundschule Dornholzhausen ist zum heutigen Zeitpunkt ausgelastet. „Darüber und über die weitere Zukunft der Grundschule Dornholzhausen haben wir Gespräche mit dem Schulträger geführt“, so Korwisi über die Zusammenarbeit mit dem Hochtaunuskreis. Er habe den Eindruck mitgenommen, dass die Entwicklung dort realistisch gesehen werde. Deshalb komme es jetzt darauf an, gemeinsam mit dem Schulträger die richtige Lösung für die Situation in Dornholzhausen zu finden. Seitens der Stadt sei auch ein Ausbau der Schule planungsrechtlich möglich. Der Kreis werde zudem voraussichtlich auch andere Wege prüfen, um den in den kommenden Jahren entstehenden Bedarf zu decken.Die Stadt plant außerdem gemeinsam mit dem Land Hessen Umbauten an der PPR-Kreuzung und geht davon aus, dass sie 2013 umgesetzt werden. Die Leistungsfähigkeit der Kreuzung könne damit auch bei täglich 900 Fahrten zusätzlich mindestens auf dem gleichen Stand gehalten werden wie heute. Die Verkehrsplaner gehen sogar von einer Verbesserung der Situation aus. „Mit Blick auf den Verkehr streben wir eine zeitnahe Lösung an und haben die Schritte für eine ampelfreie Rechtsabbieger-Spur aus Dornholzhausen in Richtung Süden zur Autobahn bereits eingeleitet“, so Korwisi weiter.Der Oberbürgermeister wies auch darauf hin, dass im Neubaugebiet ein Mehrzweckraum für mindestens 180 bis 200 Personen errichtet werden wird. „Das Vereinshaus Dornholzhausen wird selbstverständlich auch in den kommenden Jahren den Dornholzhäuser Vereinen und für private Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Das Vereinshaus bleibt erhalten“, versicherte Korwisi abschließend.

Quelle: Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe / Pressestelle

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