Energiewechsel

Bad Homburg: OB Korwisi weist Vorwürfe zurück

Pressemeldung vom 29. Oktober 2012, 13:23 Uhr

Bad Homburg v.d.Höhe. Oberbürgermeister Michael Korwisi weist die von Wehrheims Bürgermeister Gregor Sommer in der Taunus Zeitung veröffentlichte Aussage, die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe lege in Sachen PPR-Kreuzung eine Verweigerungshaltung an den Tag, nachdrücklich zurück. Korwisi: „Im Gegensatz zur Kreis-CDU und ihrem Vorsitzenden Sommer haben wir in Bad Homburg ein Konzept entwickelt, wie man die Kreuzung durchlässiger und leistungsfähiger macht. Von Herrn Sommer und aus Wehrheim haben wir hierfür keine Unterstützung bekommen.“Der Oberbürgermeister vermisst darüber hinaus einen konkreten Finanzierungsplan für den von Sommer geforderten Tunnel. „Herr Sommer und seine Koalition im Kreistag haben in den eineinhalb Jahren seit der Kommunalwahl noch überhaupt nichts zustande gebracht in Sachen Tunnellösung. Die ohne Beteiligung der Kommunen des Hochtaunuskreises gegründete so genannte Infrastrukturgesellschaft ist jämmerlich gescheitert. Keine einzige Kommune ist Mitglied geworden, die geplante Finanzierung der Gesellschaft über eine Erhöhung der Kreisumlage wurde bereits mit der Haushaltsgenehmigung vom RP im Frühjahr untersagt und nun hat der RP die Gesellschaft gänzlich verboten“, sagt Korwisi. Und weiter: „Herr Sommer steht mit leeren Händen da, wir in Bad Homburg haben hingegen inzwischen die Ampelschaltung optimiert und gemeinsam mit dem Land Hessen einen kleinen Umbau abgestimmt, der im kommenden Jahr realisiert werden wird. Es ist jetzt endlich an der Zeit, dieses Tunnelprojekt für immer aufzugeben“, appelliert Korwisi an Sommer. „Wir haben in Bad Homburg v.d.Höhe einige Vorschläge für Investitionen des Kreises, die sinnvoller sind als die Untertunnelung eines Bachtales für 110 Millionen Euro.- Oberbürgermeister Michael Korwisi nennt in diesem Zusammenhang die Sanierung der Gesamtschule am Gluckenstein, den Bau eines Betreuungszentrums an der Ketteler-Francke-Schule in Kirdorf, die Sanierung der Klink Dr. Goldschmidt, die Erweiterung des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums und den Bau einer Sporthalle auf dem Gelände der Georg-Kerschensteiner-Schule an der Urseler Straße. „Die anderen Kommunen im Hochtaunuskreis könnten diese Liste sicher problemlos erweitern“, so Korwisi abschließend.

Quelle: Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe / Pressestelle

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