Energiewechsel

Bad Homburg v.d.Höhe: Die große Mehrheit der Bad Homburger fühlt sich wohl in der Stadt

Pressemeldung vom 20. September 2016, 13:39 Uhr

Große Parks, eine gute Gesundheitsversorgung und ein breites Kulturangebot – diese Pluspunkte Bad Homburgs kommen wohl auch bei den Bürgerinnen und Bürger gut an.

90 Prozent fühlen sich in ihrer Stadt wohl und leben gerne hier. Das hat eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts ergeben. „Ein sehr gutes Ergebnis für Bad Homburg und ein Wert, der nach Auskunft des beauftragten Unternehmens deutlich über dem vieler anderer Städte liegt“, sagte Oberbürgermeister Alexander Hetjes jetzt bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Die Forsa Politik- und Sozialforschung GmbH hatte im vergangenen Juni 1.002 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in Telefoninterviews nach der Zufriedenheit mit ihrem Wohnort befragt. Die Umfrage ist der erste Baustein der Stadtentwicklungskonzeption. „Wir wollen einen Entwurf unserer Stadt für das Jahr 2030 erarbeiten und setzen dabei auf eine von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragene Entwicklung“, erklärt Hetjes. Die jetzt vorliegenden Antworten und Handlungsfelder sollen in das integrierte Stadtentwicklungskonzept – kurz ISEK 2030 – für Bad Homburg einfließen: Im Frühjahr 2016 wird der Magistrat die gesamte Stadtgesellschaft – Bürgerinnen und Bürger, Einzelhandel, Unternehmen, Vereine, Verbände und weitere Interessierte – im Rahmen des ISEK 2030 dazu aufrufen, auf Basis dieser Ergebnisse ihre Ideen für die Entwicklung Bad Homburgs einzubringen.

Die Ergebnisse der Forsa-Umfrage sind überwiegend positiv, doch es gibt auch Handlungsbedarf. Am zufriedensten sind die Befragten mit dem Angebot an Parks und Grünanlagen (94 Prozent), gefolgt von der Gesundheitsversorgung und dem Kulturleben. Mit den Angeboten für Kinder und Jugendliche sowie dem Zustand der Radwege sind demgegenüber jeweils nur 40 Prozent der Befragten zufrieden, das Angebot an bezahlbarem Wohnraum reicht gerade mal für ein Fünftel aus. Defizite sieht gut die Hälfte der Befragten beim Verkehr, Stichpunkte sind der Nahverkehr, Baustellen und der Zustand der Straßen.

Der Themenblock Asylpolitik und Geflüchtete, der bei einer Umfrage im Januar 2016 noch von fast 20 Prozent der Bürgerinnen und Bürger als problematisch benannt worden war, wurde im Sommer 2016 nur noch von fünf Prozent als Problem wahrgenommen.

Zufrieden zeigt sich eine Mehrheit mit der Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren. Grünanlagen, Stadtbild und der Bahnhof werden bei dieser Frage häufig als deutlich verbessert genannt. Uneinheitlich ist das Bild der Einkaufsstadt Bad Homburg: Jeweils etwas mehr als zehn Prozent machten entweder verschlechterte oder aber verbesserte Angebote im Einzelhandel aus.

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen weiterhin Gedrucktes zur Information über die Stadt. Die örtlichen Anzeigenblätter und die Tageszeitungen sind wichtige Quellen. Bei den 14- bis 29-jährigen nehmen das Internet (88 Prozent) und die sozialen Medien vordere Plätze ein. Quer durch alle Altersgruppen ist das persönliche Gespräch die häufigste Quelle für Geschehen in der Stadt.

Mit Blick auf die künftige Entwicklung Bad Homburgs liegen den Befragten das Bildungsangebot und die Schulen besonders am Herzen. Als sehr wichtig für die Zukunft stufen viele die Gesundheitsversorgung, bezahlbaren Wohnraum, Angebot für Jugendliche, ein gutes Kita-Angebot und gute Einkaufsmöglichkeiten ein.

„Mit diesen Ergebnissen sind bereits Handlungsfelder benannt, bei denen die Stadt Verbesserungen erreichen oder zumindest einen guten Standard erhalten sollte“, so Oberbürgermeister Hetjes. „Wir gehen davon aus, dass wir diese Bereiche bei der Stadtentwicklung im kommenden Jahr vertiefend betrachten werden und hoffen auf Anregungen von möglichst vielen Gruppierungen unserer Gesellschaft.“

Die Bereitschaft zur Mitarbeit scheint bei den Bürgerinnen und Bürgern Bad Homburgs gegeben, auch das zeigte die Forsa-Umfrage. Gut die Hälfte erklärte, sie wolle gerne einmal mit eigenen Ideen an der Entwicklung der Stadt mitwirken. „Gute Voraussetzungen für unser Projekt“, freut sich Hetjes. Besonders hoch ist diese Bereitschaft bei den 14- bis 29-Jährigen: Mehr als zwei Drittel können sich vorstellen, mit eigenen Vorschlägen dabei zu sein.

Quelle: Bad Homburg v.d.Höhe

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis