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Bad Homburg v.d.Höhe: Knapp 41.000 Wahlberechtige für Oberbürgermeisterwahl

Pressemeldung vom 28. April 2015, 13:12 Uhr

Bad Homburg v.d.Höhe. Für die Direktwahl des Oberbürgermeisters am 14. Juni 2015 sind nach jetzigem Stand etwa 40.800 Bad Homburgerinnen und Bad Homburger wahlberechtigt. Das ist etwas mehr als 2009.

Zur Stimmabgabe aufgerufen werden auch ca. 3.900 Bürgerinnen und Bürger einer der übrigen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Das sind gut 1.000 mehr als 2009. Unter anderem liegt das an den ca. 500 wahlberechtigten Kroaten, die seit dem 1. Juli 2013 Mitglieder der Europäischen Union sind. Wie bei allen Wahlen auf kommunaler Ebene sind nichtdeutsche EU-Bürgerinnen und EU-Bürger ebenfalls wahlberechtigt und werden automatisch in die Wählerverzeichnisse aufgenommen. Seit der Wahl 2009 haben etwa 2.500 junge Menschen das Wahlalter von 18 Jahren erreicht und stimmen damit erstmals über den Oberbürgermeister ab. Allerdings konnten viele von ihnen schon bei anderen Wahlen zuvor, zuletzt bei der Europawahl im Mai 2014, an die Wahlurnen gehen.

Der Wahlausschuss hat am 17. April 2015 offiziell über die Zulassung der drei Wahlvorschläge entschieden (Alexander Hetjes/CDU, Karl Heinz Krug/SPD, Michael Korwisi/unabhängig), so dass die Stimmzettel nun gedruckt werden können. Die Wahlbenachrichtigungsschreiben werden zwischen dem 4. und 25. Mai 2015 versendet. Wahlberechtigte können ab dann eine Briefwahl beantragen und durchführen.

Als Service ist wieder das Wahlbüro im Stadtladen im Rathaus, Rathausplatz 1, geöffnet und zwar ab Mittwoch, 6. Mai. Die Öffnungszeiten sind montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 17 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr.

Um Briefwahlunterlagen zu erhalten und gegebenenfalls direkt vor Ort abstimmen zu können, sind die vollständig ausgefüllte Wahlbenachrichtigung und ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen. Anstelle der Wahlbenachrichtigung können auch Blanko-Formulare verwendet werden, die im Wahlbüro und auch an der Rathaus-Information bereitgehalten werden. Die Mitnahme von Briefwahlunterlagen für bis zu vier Familienangehörige und Bekannte ist möglich, wobei immer die ordnungsgemäße Bevollmächtigung auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder in anderer schriftlicher Form nachzuweisen ist.

Es wird auch wieder ein Formular unter www.bad-homburg.de geben, mit dem über das Internet Briefwahlunterlagen beantragt werden können. Auf der Homepage gibt es weitere Informationen rund um die Direktwahl des Oberbürgermeisters am 14. Juni 2015.

Um die Briefwahlunterlagen anzufordern, kann auch die Rückseite der Wahlbenachrichtigung verwendet werden. Sie muss ausgefüllt und unterschrieben in einem frankierten Briefumschlag an das Rathaus zurückgesandt oder an der Rathaus-Information abgegeben bzw. im Hausbriefkasten am Rathaus eingeworfen werden. Die telefonische Anforderung von Briefwahlunterlagen ist gesetzlich nicht zugelassen. Die Städte und Gemeinden dürfen keine Briefwahlunterlagen nur auf einen Anruf hin versenden. Briefwahlunterlagen können schriftlich (Fax, Post), persönlich oder per E-Mail beantragt werden. Anzugeben sind Name, Vorname, Geburtsdatum und die Adresse. Zudem können die personalisierten Daten auf der Wahlbenachrichtigung mit dem Smartphone mittels eines QR-Codes eingelesen und somit Briefwahlunterlagen beantragt werden. Die Versendung erfolgt in der Regel am Tag des Eingangs. Die Briefwahlunterlagen werden nach Hause oder an eine auswärtige Urlaubsadresse gesandt.

Wer Briefwahl beantragt oder vor Ort durchführt, kann die Briefwahlunterlagen schon gleich für eine eventuell notwendige Stichwahl am 28. Juni 2015 mit anfordern. Dies würde eine Erleichterung sowohl für die Wahlberechtigten als auch für die Wahlorganisation bedeuten, da kein erneuter Antrag gestellt werden muss und die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl zügig versandt werden können.

Quelle: Bad Homburg v.d.Höhe

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