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Bad Homburg v.d.Höhe: Stadt und Kinderschutzbund planen Kooperation bei Vormundschaften

Pressemeldung vom 2. Juni 2015, 10:26 Uhr

Der Bad Homburger Magistrat will Gespräche mit dem Deutschen Kinderschutzbund über eine Kooperation bei ehrenamtlichen Vormundschaften führen.

Gerichte bestellen für ein minderjähriges Kind einen Vormund, wenn beide Elternteile sich nicht ausreichend um die Angelegenheiten Ihres Kindes kümmern können oder wollen und die elterliche Sorge deshalb entzogen wird, wenn die sorgeberechtigten Eltern sterben oder die Eltern nicht feststellt werden können.

Derzeit bestehen beim Fachdienst Kinder- und Jugendförderung der Stadt Vormundschaften für 28 Kinder. Damit ist die festgesetzte Grenze der Fälle pro betreuende hauptamtliche Kraft fast erreicht. Die Stadt Bad Homburg erwartet allerdings einen weiteren Anstieg der Fallzahlen, unter anderem durch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Sie verfolgt deshalb das Ziel, die gesetzlich vorrangige ehrenamtliche Vormundschaft weiter zu stärken.

Der Deutsche Kinderschutzbund plant unter dem Namen „Gewinnung, Beratung und Unterstützung von ehrenamtlich Tätigen für das Führen von Vormundschaften und Ergänzungspflegschaften“ auch in Bad Homburg den Start eines Projektes zur Qualifizierung interessierter Personen. Der zuständige Fachdienst in Verwaltung begrüßt eine solche Kooperation vor dem Hintergrund der steigenden Fallzahlen. Der Magistrat ist dem Vorschlag jetzt gefolgt.

Quelle: Bad Homburg v.d.Höhe

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