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Bad Homburg v.d.Höhe: Verbesserungen für den Ortseingang von Kirdorf

Pressemeldung vom 9. Juni 2015, 13:58 Uhr

Bad Homburg v.d.Höhe. Der Bad Homburger Magistrat will das Ortsbild an der Friedberger Straße zwischen der Einmündung Höllsteinstraße und der Hauptstraße verbessern.

Dazu wird die Stadt einen drei Meter breiten, insgesamt 264 Quadratmeter großen Streifen anmieten und darauf Bäume und Sträucher pflanzen. Der heute von der Straße aus einsehbare Lagerplatz wäre damit verdeckt. Die Werbetafeln werden abgebaut. Der Durchgang in Richtung Kirdorfer Feld wird erhalten bleiben. Die Vorlage soll am 25. Juni in der Stadtverordnetenversammlung beraten werden.

„Das Grundstück an der Friedberger Straße ist städtebaulich alles andere als ein Schmuckstück und besitzt eine besondere Lage als Eingang in den Kirdorfer Ortskern. Es ist leicht einsehbar, wenn man von der Friedberger Straße aus nach Kirdorf oder nach Bad Homburg fährt. Der Wunsch, dort eine wesentliche Verbesserung des Stadtbildes herbeizuführen, ist von vielen Bürgerinnen und Bürgern geäußert worden“, so Oberbürgermeister Michael Korwisi. Er berichtet, es seien mehrere intensive Gespräche mit dem Eigentümer vorausgegangen, die schließlich zur Einigung über den jetzt eingeschlagenen Weg geführt hätten.

Die Stadt hatte verschiedene Möglichkeiten geprüft, um das Ortsbild an dieser Stelle zu verbessern. Dabei stellte sich heraus, dass die Nutzung des Grundstücks als Lagerplatz bauordnungsrechtlich zulässig ist. Obwohl rund um das Grundstück Wohnbebauung entstanden ist, genießt der Lagerplatz Bestandsschutz. Ein Einschreiten der Bauaufsicht ist deshalb nicht möglich. Das hatten Gerichte in der Vergangenheit bereits in Entscheidungen bestätigt.

Die Stadt hat daraufhin langwierige Gespräche mit dem Eigentümer geführt. Ergebnis ist ein Vertragsentwurf, mit dem der Magistrat mehrere Ziele verfolgt: Anlage eines Sichtschutzes durch Einrichtung eines Pflanzstreifens mit Bäumen und Sträuchern, die Entfernung der Werbeanlagen und der Container, die Einfriedung des Lagerplatzes, den Erhalt des Durchgangs zum Kirdorfer Feld und die Sicherung des alten Brunnenhäuschens. Die Stadt darf weiterhin das Wasser aus dem Brunnen entnehmen. Es dient unter anderem zur Kanalspülung durch den Betriebshof und zur Bewässerung der Obstbäume im Kirdorfer Feld .

„Das Brunnenhaus gehört zum historischen Gebäudebestand von Kirdorf und wir haben die Chance, das Bauwerk zu erhalten und zu sanieren“, erläutert Oberbürgermeister Korwisi abschließend. Der Magistrat hat sich dafür ausgesprochen, einen rückzahlbaren Zuschuss zur Sanierung des Brunnenhauses zu geben. Die Stadt trägt zudem die Kosten für die Pflanzungen sowie für Unterhalt und Betrieb des Brunnens. „Für Kirdorf ist das in jedem Fall ein Gewinn“, so der Oberbürgermeister abschließend.

Quelle: Bad Homburg v.d.Höhe

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