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Bad Homburg v.d.Höhe: Vortrag in der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“

Pressemeldung vom 28. Februar 2017, 13:36 Uhr

Am Mittwoch, 22. März, 19 Uhr, hält Ulrich Hummel im Gartensaal im Gotischen Haus einen Lichtbildervortrag zu dem Thema “ Geplanter Bau eines US-Munitionslagers am Rotlaufweg 1954/55″. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“. Der Eintritt ist frei.

Im Oktober 1954 wurden die Pariser Verträge unterzeichnet, die das Besatzungsstatut in Westdeutschland aufheben sollten. Nach einer Erläuterung der politischen Entwicklung von 1945 bis 1954 wird berichtet, dass die Amerikaner bereits im November ein Waldgelände von 90 ha am Rotlaufweg für ein Munitionsdepot beanspruchten. Hierbei handelte es sich hauptsächlich um Seulberger Gebiet. Erste Planungsmaßnahmen wurden schon vor Ort eigenmächtig getroffen. Aber Bad Homburg machte sich zum Anführer von Protesten, zumal es in unmittelbarer Nachbarschaft ein Waldgelände für eine Klinik zur Verfügung stellen wollte. Ein Exkurs erläutert die Geschichte des Waldstücks östlich der Saalburg. Ihm folgt die Darstellung der Proteste. Dabei wird ein Ersatzvorschlag genauer untersucht. Im Februar 1955 zog die US-Armee ihren Antrag ersatzlos zurück. Was geschah mit den anderen Forderungen der Amerikaner in der Umgebung? Was geschah mit dem geplanten Homburger Waldkrankenhaus und dem gesamten Waldstück in der Folgezeit?

Quelle: Bad Homburg v.d.Höhe

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