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Bad Homburg: Wichtiger Schritt hin zu Planungsrecht am neuen Klinikstandort

Pressemeldung vom 15. September 2009, 14:16 Uhr

Bad Homburg. Der Bad Homburger Magistrat wird am kommenden Montag über die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans 125 „Klinikum südlich der Zeppelinstraße“ beraten. „Im Entwurf stehen erstmals Angaben dazu, wie groß und in welcher Ausdehnung das künftige Kreiskrankenhaus geplant werden darf“, sagte Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landrat Ulrich Krebs. „Dieser Schritt ist für uns wichtig, weil die kreiseigene Krankenhausgesellschaft jetzt auf die Suche nach dem privaten Partner bei diesem PPP-Projekt gehen kann“, zeigte sich Landrat Krebs als Aufsichtsratsvorsitzender der Hochtaunus-Kliniken gGmbH erfreut. Die entsprechende Ausschreibung erfolgt europaweit.

Gleichzeitig stellte Jungherr den Antrag auf Abweichung vom Regionalplan Südhessen 2000 vor. Die Stadt muss diesen Antrag an das Regierungspräsidium stellen, weil der künftige regionale Flächennutzungsplan erst nach dem Bebauungsplan beschlossen wird. „Ich gehe davon aus, dass die Regionalversammlung unserem Antrag zustimmen wird“, sagte Jungherr. Im Regionalplan Südhessen 2000 ist das künftige Klinikgelände noch als Bereich für die Landwirtschaft dargestellt.

Das neue Klinikum soll in Zukunft das heute bestehende Kreiskrankenhaus an der Urseler Straße in Bad Homburg ersetzen. Der Standort an der Zeppelinstraße war nach einer Prüfung mehrerer Flächen ausgewählt worden.

Der Gesundheitspark soll in einem ersten Bauabschnitt insgesamt mit allen Einrichtungen eine Nutzfläche von 48.500 Quadratmetern erhalten, wobei die Akutklinik eine Nutzfläche von rund 24.500 Quadratmetern haben wird. Weitere 7.000 Quadratmeter sind für denkbare Erweiterungen in einem zweiten und einem dritten Bauabschnitt vorgesehen. Auf diesen Reserveflächen können medizinische Einrichtungen geschaffen werden, die heute noch nicht absehbar sind, in einigen Jahren aber auf Grund fortschreitender Medizin-Technik sinnvoll werden könnten. Eine Nutzung des Geländes über diese Bauten hinaus lässt der Bebauungsplan nicht zu. Geplant ist auch der Bau eines Hubschrauberlandeplatzes in einer Größe von rund 1.250 Quadratmetern.

In der Akutklinik sollen rund 400 Betten untergebracht werden. In ergänzenden medizinischen Einrichtungen sind weitere rund 100 Betten vorgesehen. Der Gesundheitspark – Akutklinikum und ergänzende Einrichtungen – werden rund 1.400 Menschen Arbeit geben.

Quelle: Stadt Bad Homburg – Pressestelle

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