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Bad Schwalbach: „Kino im Kurhaus“ zeigt charmante, unterhaltsame Komödie aus Frankreich

Pressemeldung vom 9. September 2016, 11:04 Uhr

Das Staatsbad Bad Schwalbach setzt die Reihe „Kino im Kurhaus“ fort. Damit das Angebot im Kurhaus nicht mit dem jüngst wieder eröffneten Kino „Bambi & Camera“ kollidiert, stimmt sich das Staatsbad mit dem Kinobetreiber ab.

Am Samstag, 17. September, 20 Uhr wird im Kurhaus der Film „Frühstück bei Monsieur Henri“ gezeigt.

FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI – Frankreich 2015, Regie: Ivan Calbérac Darsteller: Claude Brasseur, Guillaume de Tonquedec, Noémie Schmidt, Frédérique Bel, Thomas Solivéres, Valérie Kéruzoré,

Für sein Kinodebüt „Irène“ erhielt der französische Regisseur Ivan Calbérac 2003 eine César-Nominierung für das beste Erstlingswerk. Mit „Frühstück bei Monsieur Henri“ adaptiert Calbérac nun sein eigenes Boulevard-Theaterstück aus dem Jahr 2013, was sich in den geschliffenen Dialogen und Rededuellen widerspiegelt, die die Generationenkomödie entscheidend prägen. Mit französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen Altstar Claude Brasseur („Die Außenseiterbande“) und der schweizerischen Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine leichte, dialogreiche Komödie, die charmante Unterhaltung bietet.

Zum Inhalt des Films: Monsieur Henri (Claude Brasseur) ist ein Griesgram, wie er im Buche steht. In einem fort echauffiert sich der verwitwete Rentner über Gott und die Welt, insbesondere über seinen Sohn Paul (Guillaume de Tonquedec) und dessen Frau Valérie (Frédérique Bel), die er für eine dumme Gans hält. Weil Henri gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe und sein Pariser Apartment für eine Person viel zu groß ist, vermietet sein Sohn gegen den Willen des Alten eins der freien Zimmer. Als dann ausgerechnet die junge Studentin Constance (Noémie Schmidt) an der Türschwelle steht, für Henri ein Inbegriff der unfähigen und verlotterten Jugend, lässt der ehemalige Buchhalter die junge Mitbewohnerin freilich nur zähne-knirschend einziehen. Sein Unwille bestätigt sich, wenn Constance dreist seine Pantoffeln okkupiert, sich ohne Erlaubnis ans Klavier der verstorbenen Frau setzt oder die Ordnungsliebe des Hausdrachen anderweitig unterwandert. Doch dann kommt dem Alten eine perfide Idee, mit der er seine verhasste Schwiegertochter Valérie (Frédérique Bel) los werden könnte: Constance soll Paul so lange bezirzen, bis dieser seiner Frau den Laufpass gibt. Im Gegenzug darf Constance ein halbes Jahr lang mietfrei in ihrem Zimmer wohnen. Also schiebt die chronisch abgebrannte Studentin ihre moralischen Einwände beiseite und verdreht dem ahnungslosen Paul mit den Waffen der Frauen den Kopf. (Christian Horn)

Quelle: Stadt Bad Schwalbach

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