Energiewechsel

Bad Schwalbach: Land Hessen fördert touristische Zusammenarbeit von Bad Schwalbach und Schlangenbad

Pressemeldung vom 17. Februar 2015, 14:29 Uhr

Am 16. März, um 9.30 Uhr wird der Hessische Innenminister Peter Beuth im Rathaus Bad Schwalbach erwartet, um den Bürgermeistern von Bad Schwalbach und Schlangenbad einen Förderbescheid für ihre Interkommunale Zusammenarbeit zu überbringen. Martin Hußmann für Bad Schwalbach und Michael Schlepper für Schlangenbad werden den Förderbescheid über 50.000 Euro entgegennehmen können.

Interkommunale Zusammenarbeit Bad Schwalbach und Schlangenbad
Das Geld soll eingesetzt werden für touristische Projekte, bei denen Bad Schwalbach und Schlangenbad zusammenarbeiten. Hierüber besteht ein Vertrag und schließlich war in einem Antrag für die Fördermittel ein Konzept eingereicht worden, das u.a. auch darstellte, wie beide Partner durch die Zusammenarbeit 15 Prozent ihrer bisherigen Budgets einsparen können.

Die künftige touristische Zusammenarbeit kann auf bisherige Projekte aufbauen. Schon seit 2005 gibt es eine gemeinsame, wechselseitig gültige Kurkarte, die Patienten und Gäste in beiden Orten einsetzen und Angebote nutzen können. Ein gemeinsamer Messestand und gemeinsame Messeauftritte zählen dazu sowie auch der Aufbau gemeinsamer Mountainbike- und Elektroradstrecken.

Gemeinsamer Nutzen
Roswitha Röber, die seit Jahren als Geschäftsführerin für den Tourismus in Schlangenbad arbeitet und seit Kurzem zusätzlich auch in Bad Schwalbach den Tourismusbereich verantwortlich übernommen hat, beschreibt die guten Voraussetzungen für die Zusammenarbeit so: „Beide Bäder haben die gleiche Zielgruppe, den Erholung suchenden Gast, beide Bäder haben touristische Infrastruktur und Angebote, die das andere Bad nicht hat. Zusammen stellt dies ein wesentlich umfassenderes Angebot an die Gäste dar.“ Damit könne man anspruchsvoller gewordenen Gästen entgegenkommen und sich in dem verschärften Wettbewerb der Heilbäder und Kurorte besser am Markt positionieren. Nicht zuletzt sind in beiden Kommunen angesichts der Haushaltskonsolidierung unter dem hessischen Schutzschirm Einsparungen sehr willkommen.

So sehen beide Kommunen viele Vorteile in einem Zusammenschluss der beiden Tourismuseinheiten. Beispielsweise können Wanderrouten, ortsübergreifende Pauschalen und Veranstaltungen gemeinsam entwickelt und organisiert werden. Broschüren, Veranstaltungskalender und Gesundheitsangebote, Buchungssysteme und Verwaltungsaufgaben können zusammengeführt werden. Das bedeutet mehr und bessere Angebote für die Gäste und weniger Kosten und Aufwand. Für die Zukunft erwächst aus der Kooperation die Chance, die touristische Infrastruktur aufeinander abgestimmt auszubauen.

Quelle: Stadt Bad Schwalbach

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