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Bad Schwalbach: Viele Ideen, viele Botschafter und Mordsspektakel für die Landesgartenschau

Pressemeldung vom 28. Juni 2011, 13:42 Uhr

Der Ideenzug zu Bad Schwalbachs Bewerbung um die Landesgartenschau 2018 hat Fahrt aufgenommen. Viele Akteure steuern Vorschläge bei und verstehen sich schon jetzt als Botschafter für eine Landesgartenschau in Bad Schwalbach. Das ist ein Fazit einer weiteren Sitzung des Arbeitskreises für die Landesgartenschau, zu der sich am 21. Juni im Alleesaal 35 Frauen und Männer trafen.

Bürgermeister Martin Hußmann begrüßte die Vertreter von Vereinen und Verbänden, Behörden und Institutionen sowie auch die Stadtverordnetenvorsteherin auf das Herzlichste. Ausführlich stellte dann Landesgartenschau-Berater Hartmut Kind eine Zusammenfassung vieler interessanter Ideen und Vorschläge für die Landesgartenschau in Bad Schwalbach vor, die in vorausgegangenen Sitzungen entwickelt worden waren. Es gelte nun zu prüfen, welche Ideen umgesetzt werden können. Realistische Ideen, versicherte Kind, werden bei der Bewerbung, die gleichzeitig eine Machbarkeitsstudie darstellt, berücksichtigt.

Die Vorschläge reichen von Grün, Blumen und Natur in der Stadt sowie Sport-, Freizeit- und Erholungserlebnissen über Angebote für Kinder, Familien und Senioren sowie Kunst und Kultur bis hin zu den örtlichen Vorzügen mit dem historischen Kurpark, dem Heilwasser und dem Moor. Eine reiche Ideenpalette benennt Attraktionen und baulich-gestalterische Vor-schläge, die teilweise auf Vorhandenem, wie z.B. der Kurbahn und den Brunnen aufbauen.
Hartmut Kind | A
Das Treffen am 21. Juni diente so auch als Zwischenstopp, bei dem die Ideen strukturiert wurden. Die Projekte wurden aufgeteilt in solche, die vorher, also auf dem Weg zur Landes-gartenschau infrage kommen und solche, die während der Landesgartenschau realisiert werden könnten. Daneben stellte Kind das Landesgartenschaugelände vor, das als ein begrenztes Gebiet auszuweisen ist. Wie erwartet wurde hier der Kurpark in seiner gesamten Ausdehnung vom Stahlbrunnental über den Weinbrunnen, Kurweiher und das Gelände beim Moorbadehaus bis zum Waldsee als Kernbereich definiert. Gleichzeitig arbeiten die Planer die Anbindung der Stadt heraus und wollen Aktionspunkte im sogenannten Verflechtungsbereich, dem Übergang vom Kurpark in die Stadt, setzen sowie auch die gesamte Achse bis hinunter zum ehemaligen Bahnhof einbeziehen. Diese Achse sei der „Laufsteg“ Bad Schwalbachs, der belebt und auch begrünt werden müsse.

Als A und O der Bewerbung gilt den Akteuren, Begeisterung und Mitwirkungsbereitschaft in der Stadt zu erzeugen und auszubauen. Von einem „Mordsspektakel“, mit dem man weit über Bad Schwalbach hinaus Aufmerksamkeit erzeugen wolle, war die Rede. Freilich stehen wohl überlegte Aktionen dahinter, wie zum Beispiel Autoaufkleber, aber auch weitere Informations-veranstaltungen auf dem Weg zur Abgabe der Bewerbung am 31. August. Wen wundert’s, wenn bei so viel Begeisterung und Mitwirkungsbereitschaft die Ideen und Vorschläge auch an diesem Abend weiter sprudelten.

Darüber hinaus wurde mit Blick auf den unter Denkmalschutz stehenden Kurpark die frühzeitige Einbindung von Genehmigungsbehörden des Natur- und Denkmalschutzes angesprochen. Außerdem richten Planer und Akteure bereits ihre Überlegungen darauf, Bad Schwalbachs Pläne für eine Landesgartenschau bestmöglich zu präsentieren, wenn das Entscheidungsgremium voraussichtlich im Oktober die Bewerberstädte bereist. Eine erste Begehung findet schon in der kommenden Woche statt. Weitere Bürgerinformationen und eine Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung sind im August geplant.

Quelle: Stadt Bad Schwalbach

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