Energiewechsel

Bad Vilbel: 138 neue Parkplätze zur Stärkung des ÖPNV

Pressemeldung vom 1. Juni 2015, 14:03 Uhr

Park-and-Ride-Parkplatz vor Fertigstellung

Mit dem Bau der Fußgängerunterführung wurde vor zwei Jahren der Anfang gemacht, um das Bad Vilbeler Bahnhofsquartier deutlich aufzuwerten. Ein weiterer Schritt ist nun erfolgt: Der neue Park-and-Ride-Parkplatz steht kurz vor der Fertigstellung. „Mit der Umgestaltung rund um den Nordbahnhof wollen wir städtebaulich gestalten und unserer Stadt ein ansprechendes Eingangstor schaffen. Was mit der Bahnunterführung begann, wird aktuell mit dem Umbau der Homburger Straße und seit einigen Wochen auch mit dem Umbau der Dieselstraße fortgeführt. Bald beginnen zudem die Arbeiten für den Bahnhofsvorplatz selbst. Ich freue mich, dass dank der tatkräftigen Unterstützung der Stadtwerke Bad Vilbel der neue Park-and-Ride-Parkplatz mit insgesamt 138 Stellplätzen kurz vor der Fertigstellung steht. Dies wertet nicht nur unseren Bahnhof weiter auf, sondern hilft den zahlreichen Pendlerinnen und Pendlern, indem es die Infrastruktur für den öffentlichen Personennahverkehr, den ÖPNV, in unserer Stadt weiter verbessert“, sagt Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr.

Der neue P+R-Parkplatz wird dank der neuen 3-Kreisel-Lösung der Homburger Straße dann über den mittleren Kreisel und die neu gebaute Max-Planck-Straße zügig und einfach anfahrbar sein. Mit Hilfe der neuen Fußgängerunterführung ist der Weg zu den Bahnsteigen des Nordbahnhofes dann mit kurzen Schritten bequem und barrierefrei zu erreichen. Mit einer neuen Paketstation der DHL am Rande des Platzes wird die Infrastruktur weiter ausgebaut. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme wird nach nur viermonatiger Bauzeit für Anfang Juli erwartet.

Angrenzend an den neuen Pendlerparkplatz entsteht derzeit auch der provisorische Omnibusbahnhof. Denn damit der Busbahnhof auch während der Bauphase des Bahnhofsvorplatzes allen Nutzern reibungslos zur Verfügung steht, beginnt die Errichtung eines Provisoriums auf der Quellenparkseite, da während der Bauphase der Verkehr nicht über den Platz abgewickelt werden kann. „Für die Dauer der Bauzeit des Bahnhofsvorplatzes werden alle vorhandenen Buslinien so auf der westlichen Seite der Bahnunterführung zusammengefasst. Der ZOB wechselt somit temporär von der Ostseite der Bahnschienen auf die gegenüberliegende Seite im Quellenpark“, berichtet Bauamtsleiter Erik Schächer. Als Witterungsschutz sind mobile Wartehallen mit Sitzgelegenheiten, Mülleimern etc. vorgesehen. Die Haltestellen werden auch während der Bauzeit barrierefrei nutzbar sein.

Das Projekt hat übrigens eine interessante Vorgeschichte: An seinem letzten Arbeitstag als hauptamtlicher Geschäftsführer schloss Klaus Minkel am 31.08.2009 einen Vertrag mit der OVAG. Die Stadtwerke kauften für 200 €/qm das alte OVAG-Gelände, das nun zur Hälfte mit Parkplätzen bebaut wird. „Dies erspart der Stadt den Einsatz ihres Grund und Bodens für diesen Zweck. Die Stadt gewinnt somit wertvolles Bauland“, erläutert Stadtrat Klaus Minkel.

Stadtwerke und OVAG einigten sich zudem auf die Auslagerung der Umspannstation. Die OVAG spannt nun weiter nördlich von Hochspannung auf Mittelspannung um. Die Stadtwerke übernehmen durch ihre neue Umspannstation auf Mittelspannungsebene und stufen auf Niederspannung um. Vorher konnten sie das nicht. Weiter haben die Stadtwerke von der OVAF über 4.000 qm erworben, die nach Aufwertung zu Wohnbauland den Stadtwerken den Neubau der Umspannstation finanzieren helfen.

„Die Baukosten für die 138 neuen Parkplätze liegen bei rund 400.000 €. Unter Einbeziehung des Grunderwerbs werden Zuschüsse von rund 500.00 € durch Bund und Land erwartet. Durch kluge Nutzung der hohen Zuschüsse für P+R-Plätze kann somit den Auspendlern mit relativ niedrigen Eigenmitteln der Stadtwerke geholfen werden“, so Minkel abschließend.

Quelle: Stadt Bad Vilbel

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