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Bad Vilbel: Viele Jahre mit Engagement bei der Rasselbande

Pressemeldung vom 2. Oktober 2012, 12:19 Uhr

Seit 25 Jahren ist Petra Behrens Mitarbeiterin der „KiTa Rasselbande“

Ein außergewöhnliches Jubiläum feierte Petra Behrens in der Kindertagesstätte Rasselbande: Seit nunmehr 25 Jahren ist sie in der Einrichtung zum Wohle der kleinsten Bürgerinnen und Bürger Bad Vilbels tätig. Ein Jubiläum, das nicht nur im öffentlichen Dienst alles andere als alltäglich ist.

Seit mehr als 22 Jahren werden in der Kindertagesstätte Rasselbande Kinder mit Behinderung betreut. „Frau Behrens hat an entsprechenden Fortbildungen teilgenommen und sich mit besonderem Engagement um Kinder mit besonderen Bedürfnissen gekümmert. Mit Ihrer liebevollen und einfühlsamen Art hat sie das Vertrauen und die Zuneigung der Kinder gewonnen. Wie wir wissen, ist es nicht leicht, Kinder mit Behinderungen durch eine gezielte vorschulische Erziehung zu fördern, damit sie in den täglichen Alltag integriert werden können. Dies erfordert Kraft und Einfühlungsvermögen, was Sie in all diesen Jahren bewiesen haben“, so Bad Vilbels Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn in ihrer Laudatio.

Neben der Betreuung und Förderung der Kinder gehörten auch die Unterstützung und Beratung der Eltern zu Behrens Aufgaben. Die Zusammenarbeit mit Therapeuten, Ärzten und anderen Einrichtungen wie zum Beispiel den Arbeitskreisen des Wetteraukreises und der Lebenshilfe, und auch das Erstellen von Entwicklungsberichten und Förderplänen gehörten zu ihrer täglichen Arbeit.

Zu Beginn ihrer Tätigkeit bei der Stadt Bad Vilbel ab dem Jahr 1986 war Petra Behrens zunächst pädagogische Spielplatzhilfe bis sie kurz danach in die „Rasselbande“ in den Ginsterweg 2 nach Dortelweil wechselte. Viel hat sich seit den letzten 25 Jahren nicht nur in Dortelweil oder Bad Vilbel getan, sondern vor allem auch in der pädagogischen Erziehung von Kindern mit Behinderung und dem Umgang dieser Kinder in und mit der Gesellschaft. War das Wort Inklusion Mitte der 80er Jahre noch für viele ein Fremdwort ist dieses heute in aller Munde und der Umgang mit Menschen mit Behinderung, auch dank der Arbeit von Petra Behrens Normalität geworden. Mit Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit hatte Petra Behrens für Kinder, Eltern und Kollegen gleichermaßen immer ein offenes Ohr hat, auch bei schwierigeren Themen.

Dass dies nicht nur hohle Worte sind beweist die eigens angefertigte Kollage, die die Erzieherinnen und Erzieher gemeinsam mit den „Integrationskindern“ ihrer Petra gestaltet haben. Ein selbst geschriebenes Gedicht verdeutlichte zudem die besondere Wertschätzung für das besonders einfühlsame Wirken von Frau Behrens.

Für ihre Arbeit erhielt Petra Behrens nun die Ehrenurkunde des Magistrats der Stadt Bad Vilbel mit herzlichen Worten von Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, überreicht Fachbereichsleiterin der Sozialen Sicherung, Gesine Wambach.

Quelle: Stadt Bad Vilbel

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