Energiewechsel

Bad Vilbel: Vorläufiger Jahresabschluss 2014 mit guten Zahlen

Pressemeldung vom 16. Februar 2015, 11:54 Uhr

Überschuss von 31 Mio. € nach dem außerordentlichen Ergebnis im Ergebnishaushalts von 7 Mio. € und im Finanzhaushalt erzielt

Erfreut zeigte sich Bürgermeister und Kämmerer Dr. Thomas Stöhr über den vorläufigen Abschluss des vergangenen Haushaltsjahres: „Auch wenn noch einige Abschlussbuchungen zu tätigen sind, zeigt sich bereits, dass der Jahresabschluss deutlich bessere Zahlen aufweist als angenommen. Der Haushalt wird wohl für 2014 mit einem Überschuss abschließen können. Im Ergebnishaushalt, der die laufenden Verwaltungskosten abbildet, wird zwar im ordentlichen Ergebnis mit einem Defizit von rund 7,9 Mio. € gerechnet, aber unter Einbeziehung der außerordentlichen Erträge und Aufwendungen wird sich voraussichtlich ein Überschuss von rund 31 Mio. € ergeben.“

„Auch der Finanzhaushalt, der die Investitionstätigkeit des Jahrs widerspiegelt, wird mit einem positiven Ergebnis abschließen. Hier erwarten wir selbst nach Tilgung von rund 21 Mio. € an Altschulden immer noch einen Überschuss von rund 7 Mio. €. Damit zeichnet sich der Abschluss 2014 durch eine hohe Liquidität im Ergebnis- wie auch Finanzhaushalt aus. Denn selbst beim ordentlichen Ergebnis entfallen rund 7 Mio. € und damit rund 89 % des Defizits auf Abschreibungen, die keinen Liquiditätsabfluss darstellen und als reine Buchverluste zu bezeichnen sind“, erläutert Bürgermeister Dr. Stöhr.

Der hohe Überschuss von 31 Mio. € unterstreicht die Sonderstellung der Stadt Bad Vilbel, die über ein dreistelliges Millionenvermögen in Form von Bauplätzen verfügt, das in guten Jahren klug angelegt worden ist. Nun dient das Vermögen der Entschuldung der Stadt.

Stöhr erinnerte, dass das vergangene Haushaltsjahr mit denkbar schlechten Voraussetzungen begonnen hatte, nämlich einer nicht vorhersehbaren hohen Gewerbesteuerrückzahlung von rund 5 Mio. €. Und diese Mindereinnahme konnte durch andere Steuermehreinnahmen nur zum Teil aufgefangen werden, so dass zum Jahresende immer noch ein Minus von rund 3,3 Mio. € gegenüber den ursprünglich geplanten Gesamtsteueransatz verblieb. Aber aufgrund sparsamer Haushaltsführung konnte dieser Steuereinbruch allerdings mehr als aufgefangen werden. Und so dürfte das Ergebnis sogar noch besser liegen als die ursprünglichen Planungen. Als diese nämlich noch vor dem Steuereinbruch abgeschlossen waren, hatte man insoweit ein Defizit von rund 8,6 Mio. € errechnet.

„Damit ist auch jede Spekulation über einen zweistelligen Millionenverlust im 2014er Ergebnishaushalt obsolet geworden. Dies haben wir auch dem Landrat, der übrigens bei seiner jüngsten Haushaltsversagung noch von einem Defizit im Ergebnishaushalt von rund 12,7 Mio. € ausgegangen war, gleich gemeldet. Die Stadt wird alles daran setzen, so schnell wie möglich ihre finanzielle Handlungsfähigkeit wiederzugewinnen, die nicht zuletzt durch die ständigen Umlageerhöhungen des Wetteraukreises beschädigt worden ist“, so Bürgermeister Stöhr abschließend.

Quelle: Stadt Bad Vilbel

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis