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Bad Vilbel: Wenn ich groß bin, werde ich…

Pressemeldung vom 18. Februar 2015, 15:47 Uhr

Projektwoche der „Eichhörnchen“ in der Kita Kunterbunt

Man kann nie früh genug damit beginnen, die Zukunft zu planen. Selbst dann, wenn man gerade erst gelernt hat zu laufen oder mit Messer und Gabel zu essen. Deshalb wurde das Thema „Berufe“ auch von den Erzieherinnen Kerstin Ike, Theresa Dietrich und Grazyna Wrobel sowie Erzieher Markus Stephan aus der Kindertagesstätte Kunterbunt als Motto für die Projektwoche der Eichhörnchen-Gruppe gewählt. Bad Vilbeler Betriebe hatten sich an dem Projekt beteiligt und den Kindern ihre Berufe bei Vor-Ort-Besuchen vorgestellt.

Die interessierten Kindergartenkinder erfuhren von Karl Kroh in der Bäckerei Winter, wie Brötchen und Brote gebacken werden. Nicole Horinek brachte den Eichhörnchen die Berufe in ihrem Friseursalon anschaulich näher. In der Pizzeria Salvatore gab es alles Wissenswerte zu Pizza und Pasta und wie genau ein Automechatroniker und ein Metallbauer ein kaputtes Auto wieder reparieren und wie ein solches Auto zum Kunden gelangt, dies erklärte Christine Emmerich von der Firma Auto Jörg den erstaunten Kindergartenkindern ganz genau.

Bei allen Besuchen lernten die drei- bis fünfjährigen Kinder auch die Arbeitsmaterialien kennen, die beispielsweise (Pizza-)Bäcker für den Teig benötigen, wie Haare nicht nur geschnitten, sondern auch gefärbt und in Form gebracht werden und welche Werkzeuge es bei einem Ölwechsel braucht oder wie Autoersatzteile aus der Nähe aussehen. In jedem Betrieb wurde fleißig mit angepackt und teils die Qualität der Waren gleich per Verköstigung geprüft.

Höhepunkt der Projektwoche war schließlich die Erkundung der Polizeidienststelle im Bad Vilbeler Riedweg. Die Polizisten um Stationsleiter, Herrn Ersten-Polizei-Haupt-Kommissar (EPHK) Jürgen Werner, machten den Kindern klar, dass beispielsweise die Polizeifahrzeuge nicht nur aus dem Martinshorn und Tatütata bestehen. Sie nahmen sich viel Zeit um zu erklären, was sich alles in einer Polizeiwache befindet und wie die Polizei Bad Vilbel sicher macht. „Auch eine Verwahrungszelle durften die Kinder von innen betrachten. Danach waren sich unsere Eichhörnchen schnell einig, dass Einbrecher auf jeden Fall nicht als Berufswunsch in Frage kommt“, so Erzieherin Kerstin Ike schmunzelnd.

Als Dankeschön für die tollen Einblicke überreichten die Kita-Kinder jeweils selbstgebastelte Andenken an die Unternehmen. So erhielt zum Beispiel Nicole Horinek zahlreiche kleine Figuren mit extra langen Haaren, die Firma Auto Jörg einen Laster mit Reifen aus Walnüssen. „Das Interesse der Kinder nach spannenden Berufen ist immens und auch wenn Drei- bis Fünfjährige sicher noch nicht alles von dem verstanden haben, was die Frauen und Männer tagtäglich in ihren Berufen tun, so waren es doch interessante Erfahrungen in der Welt der Erwachsenen. Spaß gemacht hat es auf jeden Fall allen und wer weiß, vielleicht verwirklicht sich ja der ein oder andere Berufswunsch aus unserer Projektwoche“, sagt Ike abschließend.

Quelle: Stadt Bad Vilbel

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