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Bensheim: Bundestagswahl am 27. September – Briefwahl ab sofort möglich

Pressemeldung vom 21. August 2009, 13:49 Uhr

Bensheim. Nach Landtagswahl, Landrat- und Europawahl steht mit der Bundestagswahl am 27. September der letzte Urnengang im sogenannten Superwahljahr an. Bei der Stadt Bensheim laufen schon seit Wochen die organisatorischen Vorbereitungen und ab kommender Woche kann auch der Wähler erstmals aktiv werden.
Ab 24. August besteht die Möglichkeit, per Briefwahl über die Zusammensetzung des nächsten Bundestages zu entscheiden, wenn am Wahlsonntag keine Möglichkeit besteht, das Wahllokal aufzusuchen.
Die Briefwahlunterlagen können von den Wahlberechtigten vor Ort im Bürgerbüro in der Innenstadt (Faktorei) oder bei der Verwaltungsstelle Auerbach beantragt und dort auch gleich die Stimme abgegeben werden. Ebenso ist eine Anforderung im Internet auf der Homepage der Stadt Bensheim (www.bensheim.de) möglich. Schließlich dient auch die Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte als Antragsvordruck. Allerdings dauert es noch einige Tage bis zur Auslieferung der Wahlbenachrichtigungskarte, die aber jedem Wahlberechtigten bis zum 6. September vorliegen sollte. Bei der Beantragung der Briefwahlunterlagen vor Ort oder übers Internet prüfen die Sachbearbeiter der Stadtverwaltung anhand des Wählerverzeichnisses die Wahlberechtigung.
Die Möglichkeit der Briefwahl ist vor allem auch für Wahlberechtigte wichtig, die sich im Ausland aufhalten. Daher schickt die Stadtverwaltung die beantragten Briefwahlunterlagen an jede gewünschte und mögliche Adresse. Unter Berücksichtigung des Postweges (der Wahlbrief muss bis 27. September vorliegen) gibt es da nur besondere Ausnahmefälle, bei denen das nicht funktioniert. Während die Bensheimerin auf den Kanaren ihre Briefwahlunterlagen rechtzeitig erhalten wird, war das beispielsweise bei dem Bensheimer, der im Dschungel auf Neuguinea unterwegs war und partout wählen wollte, nicht möglich. Er hätte länger an einem Ort bleiben müssen.
Ob auf Las Palmas, auf Neuguinea oder in Bensheim, die in den 31 Wahlbezirken und drei Briefwahlbezirken abgegebenen Stimmzettel müssen am 27. September ab 18 Uhr ausgezählt werden. Dafür bedarf es wieder rund 270 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Da sich bei der Besetzung der jeweils achtköpfigen Wahlvorstände wegen Erkrankung oder anderer Umstände aber im letzten Moment immer noch personelle Engpässe ergeben können, ist die Stadtverwaltung auf möglichst zahlreiche Freiwillige angewiesen. Der Einsatz bezieht sich allerdings nicht auf die kompletten zehn Stunden, in denen das Wahllokal geöffnet ist, sondern nur auf die Hälfte – entweder von 8 bis 13 Uhr oder von 13 bis 18 Uhr.
Meldungen nimmt Reinhard Metzger (Tel. 14-327) vom Team Bürger- und Medienservice im Rathaus entgegen. Wahlhelfer kann jeder werden, der in Bensheim wahlberechtigt ist. Honoriert wird der Einsatz der Wahlhelfer mit einem „Erfrischungsgeld“ in Höhe von 30 Euro.
Quelle: Stadt Bensheim – Pressestelle

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