Energiewechsel

Bergstraße: Erster Kreisbeigeordneter appelliert an Agaplesion

Pressemeldung vom 7. Juni 2011, 10:10 Uhr

Angesichts der aktuellen Überlegungen von Agaplesion zur Zukunft des Luisenkrankenhauses äußert sich der Erste Kreisbeigeordnete Thomas Metz.

Kreis Bergstraße (kb.) Eine gute medizinische Versorgung im Odenwald ist eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Region. Hierbei kommt dem Luisenkrankenhaus eine zentrale Bedeutung zu. Das gilt nicht nur für die stationäre Versorgung, sondern auch für die haus- und fachärztliche Betreuung.

Der Kreis hat weder ein Mitspracherecht noch eine Entscheidungskompetenz für die Standorte und die medizinischen Angebote von Krankenhäusern in anderer Trägerschaft. Allerdings hat der Kreis das Bergsträßer Krankenhausforum gegründet, um allen Krankenhäusern eine Plattform für eine medizinische Schwerpunktbildung zu geben.

Nur wenn die Krankenhäuser diese Schwerpunktbildung erreichen und nicht alle gleiche oder ähnliche Angebote machen, haben alle Krankenhausstandorte eine Zukunft. Insofern kommt Agaplesion in der zukünftigen Ausrichtung des Luisenkrankenhauses eine besondere Verantwortung zu, appelliert Metz an den Träger.

Worum es jetzt geht, ist den Blick auf die Zukunft zu richten. Das Kreiskrankenhaus Bergstraße steht mit dem Luisenkrankenhaus in einer Kooperation. „Ich unterstütze eine Fortsetzung und Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Ziel, eine gute stationäre Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen“, macht Metz seine Position deutlich.

Quelle: Kreis Bergstraße

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