Energiewechsel

Bergstraße: Orientierungshilfen bei der Wahl des richtigen Förderprogramms

Pressemeldung vom 21. Februar 2013, 13:30 Uhr

Energieagentur Bergstraße veranstaltete Informationsveranstaltung für die Städte und Gemeinden in der Wirtschaftsregion Bergstraße / Rege Resonanz der Teilnehmer

„Die rege Teilnahme an unserer Veranstaltung ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Anforderungen an die Kommunen steigen und gleichzeitig die finanziellen Rahmenbedingungen schwieriger werden“, sagte Dr. Matthias Zürker, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), zum Start der Veranstaltung „Kommunale Fördermittel im energetischen Bereich“, die kürzlich in Heppenheim stattfand. Rund 30 Vertreter aus den Städten und Gemeinden im Kreis Bergstraße, Bürgermeister und Mitarbeiter aus dem Finanzbereich, Energie- und Umweltbeauftragte bzw. Bauamtsleiter, waren gekommen, um sich einen Überblick über die zahlreichen Fördermöglichkeiten zu verschaffen.

Experten namhafter Institutionen lieferten ihnen im Rahmen der Veranstaltung einen Überblick über mögliche Unterstützung aus den Fördertöpfen der EU, des Bundes, des Landes Hessen sowie über Angebote von Förderbanken. Beispielsweise informierte Nina Gibbert-Doll, Hessen Trade & Invest GmbH, Enterprise Europe Network Hessen, mit welchen

Zuschussprogrammen die Europäische Union innovative Techniken und Konzepte fördert. Linda Krampe sowie Daniela Michalski berichteten über die Angebote des Bundesumweltministeriums rund um den kommunalen Klimaschutz, zu denen das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) berät. Über die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) referierte Axel Papendieck. Dieser zeigte den Teilnehmern Möglichkeiten für die Finanzierung der Energiewende auf. „Die Kombination von niedrigen Zinsen und Tilgungszuschüssen generieren für umfangreiche Sanierungen von kommunalen Gebäuden sogar negative Zinssätze“, erklärte dieser. Über die vielfältigen Zuschussförderungen der Wirtschafts- und Infrastruktur (WI)-Bank Hessen sprach Kurt Schneider. Hierbei ging er insbesondere auf die Förderprogramme für Biomassefeuerungsanlagen, Nahwärmenetze und auf die energetisch optimierte Modernisierung von Wohngebäuden sowie von ausgewählten Nichtwohngebäuden ein.
Interessiert nahmen die Anwesenden die Inhalte der Vorträge auf, kommentierten diese und stellten den Referenten immer wieder Detailfragen. Auch in den Pausen diskutierten die Teilnehmer über die dargestellten Fördermöglichkeiten und nutzten die Präsenz der Referenten, um die Sachverhalte im persönlichen Gespräch zu vertiefen.

„Eine gelungene Veranstaltung, mit der wir den Kommunen nicht nur Wissenswertes über relevanten Fördermöglichkeiten an die Hand geben, sondern vor allem den Kontakt zu den Institutionen und eine Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch bieten konnten“, zeigten sich Hendrik Frey und Pascal Schmitt, beide Projektmanager Kommunales Energiemanagement der Energieagentur Bergstraße, erfreut über die gute Resonanz.

Weitere Informationen über die Energieagentur Bergstraße, ein Pilotprojekt des Landes Hessen und gefördert von diesem sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, finden Sie im Internet unter www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de.

Quelle: Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH

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