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Borken: Thema – „Passion Mensch“ Christoph Wetzel stellt im Historischen Rathaus aus

Pressemeldung vom 31. August 2009, 15:10 Uhr

Borken. Der Dresdner Maler und Zeichner Christoph Wetzel, international als Schöpfer des riesigen Kuppelgemäldes in der wieder errichteten Dresdner Frauenkirche bekannt, präsentiert in einer Ausstellung einen Teil seiner Arbeiten im Historischen Rathaus der Stadt Borken. Dank der freundlichen Unterstützung der Borkener Familie Pilar sind seine Werke vom 5. September bis 11. Oktober zu sehen. Die Ausstellung steht unter dem Thema „Passion Mensch“ und verdient ganz sicher ihre besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Christoph Wetzel, 1947 in Berlin geboren, absolvierte sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, erwarb das Diplom als Wand- und Tafelmaler, übernahm verschiedene Lehrtätigkeiten an Hochschulen und Manufakturen und war Vorsitzender des Künstlersonderbundes in Deutschland. Sich selbst bezeichnet er als Menschenmaler. Im Bildnis, im Akt und in seinen faszinierenden Zeichnungen spürt er den menschlichen Schicksalen seiner Modelle nach und bezeugt als Künstler die Einzigartigkeit ihrer Persönlichkeit.

Frauen von Borken
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein Bild, das viele Menschen aus Borken bewegen und berühren wird. Als Christoph Wetzel im Herbst 2008 nach Borken kam, wuchs in ihm eine Bildidee, die ganz eng mit dem Grubenunglück von Stolzenbach am 1. Juni 1988 verwurzelt war. Hinterbliebene der Unglücksopfer sollten dabei im Zentrum stehen. Christoph Wetzel standen im Juni diesen Jahres sechs Witwen und Waisen Modell für ein Bild, das nun den Namen „Die Frauen von Borken“ trägt. So wurde eine Seite der „Passion Mensch“ für die Borkener Ausstellung besonders deutlich.

Die Ausstellung ist dienstags bis samstags von 14 Uhr bis 17 Uhr und sonntags von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Sonderführungen sind auf Anfrage möglich. Der Eintritt beträgt 1 Euro. Weitere Informationen: Touristinfo der Stadt Borken, Tel.: 05682/808-271, Email: bergbaumuseum@borken-hessen.de .

Quelle: Borken – Pressestelle

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