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Darmstadt-Dieburg: Neuer Sektionsleiter für Endoprothetik an der Kreisklinik

Pressemeldung vom 1. Juni 2011, 15:48 Uhr

Kompetente Verstärkung in Groß-Umstadt

Darmstadt-Dieburg – Kompetente Verstärkung für die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie an der Kreisklinik Groß-Umstadt: Dr. med. Thorsten Schache verstärkt als Sektionsleiter Endoprothetik das Team um Chefarzt Dr. med. Frank-Michael Pelka.

Dr. Schache bringt Erfahrungen aus verschiedenen Kliniken mit: So arbeitete er an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Bielefeld und war als leitender Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Schwerpunkt Endoprothetik in Gießen tätig.

Auf die Tätigkeit an der Kreisklinik Groß-Umstadt freut sich Dr. Schache besonders: „Die Arbeit an der Kreisklinik mit ihrer Verbindung aus Teamwork und Eigenverantwortlichkeit kommt mir nicht nur fachlich, sondern auch persönlich sehr entgegen“, sagt der 43 Jahre alte Mediziner, der in seiner Jugend Modernen Fünfkampf als Leistungssport betrieben und auch Fußball gespielt hat. Seine neue Wirkungsstätte ist für den gebürtigen Darmstädter zugleich die Rückkehr in die alte Heimat – mit Frau und Kindern lebt er inzwischen wieder in seiner Geburtsstadt.

In Groß-Umstadt möchte er eine innovative endoprothetische Versorgung der Hüfte, des Knies, der Schulter sowie des Großzehengrundgelenkes etablieren.

Dazu gehört bei der Hüftendoprothetik die Verwendung von hoch abriebfesten und verschleißarmen Materialpaarungen (Keramik/Keramik oder Keramik/hochvernetztes Polyethylen) sowie der Einsatz von zementfreien Prothesen aus Titan und hier besonders die Kurzschaftprothesen.

Vorteil: Sie können über minimalinvasive und kurze Zugangswege implantiert werden und sind vor allem für jüngere Patienten interessant, weil bei ihrem Einbau weniger Knochenmaterial entfernt werden muss.

„Die Prothesen verklemmen sich durch ihre besondere Form fest im Knochen und sind sofort belastungsstabil“, erklärt Dr. Schache. „Nach einer postoperativen Kontrolle können die Patienten voll belasten – eine sechswöchige Teilbelastung mit höchstens 20 Kilo ist bei diesen Prothesen nicht mehr notwendig.“

Zur optimalen Implantation der Prothesenpaarung am Kniegelenk und zur Wiederherstellung der physiologischen Beinachse kommt ein hochmodernes, computergesteuertes Navigationssystem zum Einsatz.

Bei einseitigen Defekten können Schlittenprothesen, die kleinste Form eines künstlichen Gelenkersatzes am Knie, implantiert werden.Am Schultergelenk wird neben der arthroskopischen und offen chirurgischen Versorgung vor allem die Schulterendoprothetik sowohl der degenerativen als auch der traumatischen Genese angeboten.Die Versorgung des Großzehengrundgelenkes erfolgt mittels Oberflächenersatz und/oder zementfreier Prothese.

Zu Dr. Schaches Tätigkeitsfeld gehören außerdem die entsprechenden Wechseloperationen mit der gesamten Bandbreite der jeweiligen Prothesensysteme.

„Die Entscheidung für eine Prothese – das ist immer eine Einbahnstraße für den Patienten, denn es führt kein Weg zurück“, erklärt Dr. Schache. „Ich möchte, dass der Patient auf diesem Weg die bestmöglichste Betreuung erfährt.“

Dienstags und donnerstags bietet der Mediziner eine endoprothetische Sprechstunde an. Eine Terminvereinbarung ist über das Abteilungssekretariat der Klinik möglich:Telefon: 0 6078 / 79 – 2501 oder E-Mail: unfallchirurgie@kreiskliniken-dadi.de

Quelle: Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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