Energiewechsel

Eltville: Fortbildungen im Rahmen des Lesefestes

Pressemeldung vom 14. September 2009, 09:42 Uhr

Eltville. Das Lesefest bietet vom 14. September bis zum 11. Dezember nicht nur ein Vorlese-Frühstück, Lesespaß, die Phantastik-Nacht, Autorenlesungen oder den Hörbuchtag in der Mediathek Eltville, sondern auch Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer, Betreuer, Eltern und andere Multiplikatoren an. Eine davon findet am Dienstag, 22. September, um 19 Uhr in der Mediathek Eltville statt. Die Veranstaltung „Rund ums Lesen“ mit Diplom-Sozialpädagogin Marianne Weckerle-Meinecke bietet Tipps für die Gestaltung der Lesestunde: Regeln und Rituale schaffen Sicherheit und sind ein Orientierungsrahmen, Bewegungsübungen und Spiele lockern auf und erhöhen das Konzentrationsvermögen und die Motivation. Diese Fortbildungsveranstaltung ist mit fünf Punkten akkreditiert.

Außerdem findet am Dienstag, 29. September, um 19.30 Uhr eine Fortbildung „Vom großen A zum kleinen z“ mit Buchhändlerin Andrea Derstroff von der Buchhandlung Untiedt statt. Sie stellt erste Bücher für Leseanfänger unter dem Aspekt „Lesen lernen mit Spaß???“ vor. Auch diese Fortbildung ist mit fünf Punkten akkreditiert.

„Leseanimation als Gewaltprävention“ ist der Titel des Vortrags von Ulrike Buchmann am Freitag, 9. Oktober, um 18 Uhr in der Kurfürstlichen Burg. Ulrike Buchmann unterrichtet am Deutschen Seminar der Leibniz-Universität Hannover Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik und hat langjährige Erfahrung in der Leseförderung sowie der wissenschaftlichen Weiterbildung für Lehrkräfte, interessierte Eltern und andere Erwachsene. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Fördervereins „Kleine Hexe“ der Grundschule Rauenthal und des Präventionsrates Oberer Rheingau. In diesem Vortrag geht es generell um Lesemotivation und Lesetraining sowie um die Beschäftigung mit Texten, die helfen können, Alternativen zu gewalttätigem Handeln zu entwickeln. Neben der kurzen theoretischen Darstellung der Grundlagen für eine gewaltpräventive Leseförderung werden auch viele praktische Tipps und Hinweise auf Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht sowie in der ehrenamtlichen Arbeit gegeben. Diese Fortbildung ist mit fünf Punkten akkreditiert.

Weitere Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen des Lesefestes finden in Rüdesheim, Geisenheim und Bad Schwalbach statt. Anmeldungen werden per Mail unter kontakt@lesezeit.net entgegen genommen.

Das Netzwerk Lesförderung sucht zudem weitere Mentoren Leselernhelfer im Rheingau und Taunus. Auch für Interessierte in dieser Sache sind die Fortbildungen ideal geeignet, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Mentoren lesen ein- oder zweimal in der Woche mit einem Schüler gemeinsam. Die Leselernhelfer sind in allen Schultypen tätig und arbeiten eng mit den Lehrern und Lehrerinnen der geförderten Kinder zusammen. Das Besondere an dem Konzept ist die Eins-zu-Eins-Betreuung und die damit verbundene deutlich höhere emotionale Zuwendung für die Kinder, die zu sehr guten Erfolgen führt. Ein Leselernhelfer begleitet immer nur einen Schüler. Beim Reden und einander Zuhören entsteht Vertrauen, das schließlich das bewusste Sprechen, Schreiben und Lesen der deutschen Sprache fördert. Das Überzeugende an dem Konzept ist, auch jene Kinder zu erreichen, die aus bildungsfernen Elternhäusern stammen und die weniger oft Zugang zu Angeboten rund um das Buch wie etwa dem Lesefest haben.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich in der Mediathek Eltville ein Programm besorgen oder es im Internet unter www.lesezeit.net einsehen. Mehr Informationen zu den Mentoren gibt es im Internet unter www.mentor.leselernhelfer.de. Sabine Stemmler, die für Idee, Konzept und Organisation verantwortlich zeichnet, ist unter der Telefonnummer 06123 976-999 erreichbar und berät gerne Interessierte, die noch Fragen dazu haben.

Quelle: Stadt Eltville – Pressestelle

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