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Eltville: Für guten Zweck – Erlös aus Dixieland-Lunch geht an zwei soziale Einrichtungen

Pressemeldung vom 20. Juni 2011, 08:40 Uhr

Eltville. Einen Erlös von über 4.200 Euro aus dem Dixieland-Lunch der Bundeswehr im Kloster Eberbach konnte Bürgermeister Patrick Kunkel jetzt überreichen. Zur einen Hälfte geht die stattliche Summe an das Bundeswehr Sozialwerk und zur anderen Hälfte an den Präventionsrat Oberer Rheingau. Mitte April fand einmal mehr ein Dixieland-Lunch mit der Dixieland-Formation der Big Band der Bundeswehr im Gästehaus von Kloster Eberbach statt. Die Benefiz-Veranstaltung war auch in diesem Jahr ausverkauft.

„Der große Erfolg ist das Ergebnis der engagierten Zusammenarbeit verschiedener Akteure und Sponsoren, allen voran der Nationalmannschaft der Bundeswehr-Köche“, betonte Kunkel. Er dankte hierfür dem Vertreter der Big Band, Hauptmann Thomas Ernst, der für das Management, Promotion und Presse der Big Band der Bundeswehr verantwortlich zeichnet. Kunkel dankte auch Mathias Marschollek, dem Geschäftsführer der Gastronomiebetriebe Kloster Eberbach, der von Anfang an das Dixieland Lunch in seinem Haus ausgerichtet hat.

Die Aktion Sorgenkinder des Bundeswehr-Sozialwerks erhielt aus dem Gesamterlös einen Anteil von rund 2.145 Euro. Über deren Arbeit berichteten die Schirmherrin Beate Jung sowie der Bundesgeschäftsführer des Bundeswehr-Sozialwerks, Wolfgang Scherff. Mit den Spendengeldern werden Freizeiten für behinderte Kinder und Erwachsene aus Bundeswehrfamilien finanziert. Während dieser drei Wochen dauernden Freizeiten werden die Teilnehmer von ehrenamtlichen Helfern betreut. Die Eltern der geistig und körperlich behinderten Kinder können sich in dieser Zeit von ihrer anstrengenden Aufgabe erholen und wieder Kraft schöpfen.

Der Präventionsrat Oberer Rheingau ist der zweite Begünstigte der beliebten Veranstaltung. Der Geschäftsführer des Präventionsrates, Michael Stutzer, nahm ebenfalls einen Scheck über rund 2.145 Euro entgegen. Der Präventionsrat Oberer Rheingau arbeitet für das Gebiet Eltville, Kiedrich und Walluf. Erklärtes Ziel der Arbeit ist es, einem Abgleiten junger Leute in sozial schädliches oder gar kriminelles Verhalten vorzubeugen. Da die Grundlagen für ein positives Miteinander bereits in sehr frühen Jahren, also im Kindesalter, gelegt werden, setzen die vom Präventionsrat geförderten Maßnahmen früh an. Die Arbeit des Präventionsrates soll bereits bei Kindern und Jugendlichen beginnen, aber auch die Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützen und alle an Erziehung und Bildung beteiligten Institutionen vernetzen. Konkret solle das Geld in ein Theaterprojekt zum Thema „Mein Körper gehört mir“ in den dritten und vierten Schulklassen des oberen Rheingaus fließen, wie die Sprecherin der AG „Kinder, Jugendliche, Schulen“ des Präventionsrates, Iris Siepe, berichtete.

Quelle: Stadt Eltville / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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