Energiewechsel

Eltville: Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit

Pressemeldung vom 31. August 2009, 13:26 Uhr

Eltville. „Dies ist ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung engerer interkommunaler
Zusammenarbeit und trägt im Besonderen auch der finanziellen Situation der
beteiligten Städte Rechnung“, äußern sich die Bürgermeister Federhen, Kunkel und
Weimann zu einer Beschlussvorlage, die ab dem 09.03.2009 in den Gremien der
Städte Oestrich-Winkel, Geisenheim und Eltville beraten wird.
Hierbei geht es um die Befürwortung einer Zusammenlegung der Steuerämter und
Stadtkassen der Städte Eltville, Geisenheim und Oestrich-Winkel sowie die
Zusammenlegung der Kämmereien der Städte Eltville und Oestrich-Winkel.
„Es geht hauptsächlich darum“, so die Bürgermeister weiter, „Aufgabenbereiche zu
zentralisieren, bei denen eine örtliche Präsenz für den Bürger nicht zwingend
notwendig ist.
Kompetenzen können so gebündelt werden und damit ohne Leistungseinbußen
kostengünstigere, schnellere und bessere Resultate erzielen werden.
Dies geschieht bei einer gleichzeitigen, deutlichen Senkung der Personalkosten in
diesen Bereichen.
Darüber hinaus erreichen wir auf der Personalebene eine wesentlich höhere
Flexibilität was Abwesenheitsvertretungen, sei es durch Urlaub oder Krankheit,
angeht.“
Das große Einsparpotential für die drei Städte wird noch ergänzt durch Fördermittel
des Landes Hessen, die für die Durchführung solcher Maßnahmen beantragt
werden können.
Zweimal 75.000 Euro wären bei einem entsprechenden Beschluß der
Stadtverordnetenversammlungen der beteiligten Städte abrufbar, ggf. erfolgt auch
noch eine spezielle Förderung des Zusammenschlusses der Kämmereien.
Die bereits bekannten und vollzogenen personellen Entwicklungen sowie die
zukünftigen, jetzt schon abzusehenden, legen es nahe, in diesen Bereichen eine
Zentralisierung und Bündelung der Kräfte herbei zu führen.
Die drei Bürgermeister:
„Es ist dabei natürlich auch darauf zu achten, dass das im Finanzbereich
eingesparte Personal nicht dauerhaft in anderen Bereichen eingesetzt wird, da dies
keine Einsparung, sondern lediglich eine Verschiebung darstellen würde“.
Die Zusammenarbeit der drei Städte berührt nicht die Finanzhoheit der einzelnen
beteiligten Kommunen.
Das geplante Dienstleistungszentrum, das aus der Zusammenlegung der beiden
Kämmereien entstehen soll, bereitet die jeweils erforderlichen Beschlüsse in
finanziellen Fragen lediglich vor, die dann auch zukünftig von den jeweils
zuständigen städtischen Gremien gefasst werden.
Im Falle einer Befürwortung des Beschlusses werden die Magistrate in den
beteiligten Städten beauftragt, die notwendigen Voraussetzungen und
Rahmenbedingungen für die beiden Dienstleistungszentren „Steuer und Kasse“ und
„Kämmerei“ zu schaffen.
Die Zusammenlegungen sollen dann zum 1. September dieses Jahr erfolgen.

Quelle: Stadt Eltville – Pressestelle

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