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Erbach: „Mutter des Amtes für den ländlichen Raum“ verabschiedet – Rosemarie Holthaus verlässt die Behörde und geht in den Ruhestand

Pressemeldung vom 16. September 2009, 16:16 Uhr

Erbach. Auf den Wegen des dritten Lebensabschnitts geht seit einigen Tagen Rosemarie Holthaus (Reichelsheim): Nach dem Ende ihrer Tätigkeit im Amt für den ländlichen Raum (ALR) ist sie feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Zu diesem Anlass kamen Landrat Dietrich Kübler, die Hauptabteilungsleiterin des ALR Elsbeth Kniß, der Leiter der Personalabteilung der Kreisverwaltung Manfred Kaufmann und Mona Lonthoff als Mitglied des Personalrats im Landratsamt in Erbach zusammen, um die Verdienste der Neu-Ruheständlerin zu würdigen. Neben einem Blumenstrauß überreichte ihr der neue Landrat die entsprechende Urkunde sowie Präsente als Ausdruck der Anerkennung für ihre Leistungen.
Darüber hinaus wurde Rosemarie Holthaus eine besondere Ehre zuteil: Elsbeth Kniß bezeichnete sie als die „Mutter des ALR“ und nahm damit vor allem Bezug auf die zwischenmenschlichen Kompetenzen von Holthaus, indem sie ihre Mitarbeiterin als offen und stets hilfsbereit beschrieb: „Sie war der ruhende Pol der Behörde.“ Nun müsse das Amt für den ländlichen Raum ohne sie auskommen. In 23 Jahren habe es nie Unstimmigkeiten gegeben, die Zusammenarbeit sei stets angenehm gewesen. Sichtlich gerührt geriet die ehemalige Verwaltungsangestellte ins Schwärmen über ihre Arbeitsstätte: „Das ALR ist in den letzten 23 Jahren eine zweite Familie für mich geworden.“
Dietrich Kübler sagte zu ihr: „Sie können mit Stolz auf ein langes Berufsleben zurückblicken“. Manfred Kaufmann hob ihre Hilfsbereitschaft hervor: „Wir wissen, dass man Sie immer um Rat fragen konnte.“ Auch Mona Lonthoff stimmte in das Lob ein und warf einen Blick in die Zukunft: „Nun können Sie mehr Zeit mit ihren Enkelkindern verbringen.“
Nach den vielen guten Wünschen skizzierte Holthaus kurz den Wandel im Amt: „Ich habe die gesamte Entwicklung des Amtes für den ländlichen Raum miterlebt. Am Anfang erschien mir die Arbeit eher locker, aber durch die neuen Förder- und EU-Richtlinien sowie die Dokumentationspflichten wurde alles unglaublich kompliziert und zeitintensiv. 1986 wurde ich als Schreibkraft eingestellt und kam zum ersten Mal mit Computern in Kontakt. Das hat das Arbeiten nicht immer erleichtert und gelegentlich sogar erschwert. Aber ich habe mich an die technischen Neuerungen gewöhnt und zuletzt sogar mit Headset gearbeitet.“ Sie fügte hinzu: „Es hat mir aber immer sehr viel Spaß gemacht und ich bin auch am Ende meiner Dienstzeit noch gerne zur Arbeit gegangen.“
Nach der Ausbildung zur Bankkauffrau bei einem Geldinstitut in Wuppertal und dort folgender Tätigkeit hatte sich Rosemarie Holthaus voll und ganz der Erziehung ihrer Kinder gewidmet. Im Juli 1986 stieg sie dann als Schreibkraft beim Amt für den ländlichen Raum ein zunächst in Teilzeit von 1999 bis 2009 folgte die Ganztagsverpflichtung in der Abteilung Landwirtschaft und Forsten.

Quelle: Stadt Erbach – Pressestelle

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