Energiewechsel

Erbach: Neuer Odenwälder Landrat Dietrich Kübler bei Landrat Roland Schwing in Miltenberg

Pressemeldung vom 25. September 2009, 10:39 Uhr

„Bewährte Zusammenarbeit über Landesgrenzen fortsetzen“

Erbach. Im Rahmen seiner Antrittsbesuche bei den benachbarten Gebietskörperschaften kam der neue Odenwälder Landrat Dietrich Kübler auch mit seinem bayerischen Kollegen Roland Schwing in Miltenberg zusammen. In freundlicher Atmosphäre tauschten sich die beiden Verwaltungschefs zunächst über verfassungsrechtliche Unterschiede der Länder und deren Auswirkungen auf die Kommunalpolitik aus. Hinsichtlich des weiteren gemeinsamen Wirkens für den geografischen Odenwald im Dreiländereck waren sich beide einig: „Selbstverständlich werden wir die bewährte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinaus fortsetzen.“
Verbindendes Element zwischen den Anrainerkreisen ist seit jeher der Tourismus im Odenwald. So arbeiten die Tourismus-Organisationen schon seit Jahren Hand in Hand und stimmen sich mitlerweile auch bei der Produktentwicklung und der Vermarktung untereinander ab. „Im Zuge der Neuaufstellung des Marketings durch die Gründung der Tourismus-GmbH wird sicher weiterer Gesprächsbedarf zwischen den Landkreisen bestehen“, sagte Kübler. Konkret wurde die Beschilderung des Odenwald-Limes auf bayerischem Boden angesprochen. Um eine lückenlose Ausweisung des geschichtsträchtigen Denkmals zu gewährleisten, ist noch die Aufstellung von vier weiteren Tafeln nötig. Dazu unterstützen sich die Denkmalschutzbehörden bei Inhalt und Layout.
Entwarnung gab Dietrich Kübler bezüglich der geplanten Vorrangflächen für die Windkraft im Maintal. So sind solche Gebiete in der Fortschreibung des Regionalplans Südhessen derzeit nicht mehr vorgesehen. Insbesondere wegen des Landschaftsbildes haben die bayerischen Kommunen auf ihrem Gebiet eine so genannte Verspargelung bisher verhindern können. „Windkraftanlagen am hessischen Ufer wären deshalb ein schlechtes Signal gewesen“, äußerte sich Roland Schwing.

Quelle: Stadt Erbach – Pressestelle

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