Energiewechsel

Eschborn: Bürgermeister Speckhardt – Eschborn setzt neue Maßstäbe

Pressemeldung vom 25. September 2009, 12:13 Uhr

Richtfest für hochmodernes Dienstleistungszentrum im Camp Phönix-Park

Eschborn. Am Freitag, dem 25. September 2009 konnte nach einer halbjährigen Bauzeit das Richtfest für das Dienstleistungszentrum im Camp Phönix-Park gefeiert werden. Dort werden nach Abschluss der Bauarbeiten der städtische Bauhof, die Stadtwerke Eschborn und die Abteilung Tiefbau des Fachbereiches Planen und Bauen zusammengeführt; weiterhin wird ein Kundenzentrum mit Energieberatung integriert. Bürgermeister Wilhelm Speckhardt lobte insbesondere das als vorbildlich und zukunftsweisend zu bezeichnende Energie- und Technikkonzept dieses Gebäudes, das eine hohe Energieeffizienz garantiert.

Der Entwurf des Kasseler Architektur-Büros hat in der Stadtverordnetenversammlung am 1. November 2007 eine breite Zustimmung erhalten. Nach den Vorstellungen des Bauherren wird sich das neue Zentrum in der Graf-Zeppelin-Straße sehr gut in die hochwertige Gestaltung des Gewerbegebietes Camp Phönix-Park einfügen und der Stadt die

Möglichkeit bieten, sich in Bezug auf umwelt-freundliche und innovative Technik als beispielhaft zu präsentieren.

In dem neuen Gebäudekomplex, der sich aus drei rechteckigen Baukörpern zusammensetzt, sind die Bereiche
• Gebäude 1
Verwaltung mit Kundenzentrum, Sozialbereiche und Garagen
• Gebäude 2
Werkstätten
• Gebäude 3
Lagerflächen mit Hausmeisterwohnung

untergebracht. Durch ihre Anordnung entsteht eine Hofform. Ein weiterer Bereich muss überdacht werden, um Lagergut und Fahrzeuge zu schützen, die keine geschlossenen Räume benötigen.

Die Dächer der Gebäude sowie die Vordächer werden mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Vordächer -einschließlich des großen Vor-daches über dem Hof- werden mit glasintegrierten Photovoltaikpaneelen, die lichtdurchlässig sind, ausgestattet. Die Dächer der Gebäude erhalten konventionelle Photovoltaik-Module.

Die einzelnen Gebäudebereiche werden -orientiert an Funktion und Nutzung- auf modernstem und technisch hochwertigstem Niveau ausgestattet. Das umzusetzende Energiekonzept setzt Maßstäbe in Eschborn:

• nahezu Passivhausstandard im Verwaltungs- und Sozialbereich und Hausmeisterwohnung
• größte Photovoltaik-Anlage in Eschborn (geplant ca. 185 kWp)
• Regenwasser-Großzisterne (200 cbm)
• Einsatz von Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung

Eine Folge dieser effizienten Bauweise sind sehr geringe Betriebskosten und eine angenehme Arbeitsplatzgestaltung für nahezu 60 Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter.
Im Februar 2007 hat die Stadt Eschborn von der Städtebaulichen Entwicklungsgesellschaft ein 6.600 Quadratmeter großes Grundstück erworben und die Architekten HHS mit der Vorentwurfsplanung beauftragt. Die beengte Situation in der Unterortstraße mit Bauhof, Feuerwehr und ASB wird immer kritischer und die Arbeitsbedingungen in den Räumlichkeiten der Feuerwehr entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Die frei werdenden Flächen im innerstädtischen Bereich werden dann als Erweiterungsflächen für Feuerwehr und ASB benötigt.

Wie Bürgermeister Speckhardt erläuterte, soll nach dem Umzug des Bauhofes in das neue Dienstleistungszentrum, der für Anfang des kommenden Jahres geplant ist, schnellstmöglich mit dem Bau des Notfallzentrums in der Unterortstraße begonnen werden. Durch die Zusammenlegung der Bereiche Bauhof und Tiefbau im Fachbereich Planen und Bauen sowie der Stadtwerke Eschborn können Synergieeffekte genutzt werden.

Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 12,8 Millionen Euro (inklusive Unterkellerung des Hauptgebäudes und der Photovoltaikanlage).
Bauausführendes Generalunternehmen ist die Firma Züblin.

Quelle: Stadt Eschborn – Pressestelle

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