Energiewechsel

Eschborn: Wasser-Alarm in Eschborn – Keine Entwarnung

Pressemeldung vom 25. Juni 2015, 08:25 Uhr

Die Stadtwerke Eschborn können das gestern ausgesprochene Abkochgebot für das Eschborner Stadtgebiet (ohne Niederhöchstadt) nicht zurücknehmen.
Wie das Ergebnis der Laboruntersuchungen zeigt, gibt es an der gleichen Stelle, an der bereits gestern Verunreinigungen festgestellt wurden, E. Coli-Bakterien im Leitungswasser.

Das betroffene Gebiet liegt im Bereich der Sulzbacher Straße 13 bis 63, Krifteler Weg 2 bis 10 und Am Sportfeld 6 bis 12. Hier wurden die Anwohnerinnen und Anwohner bereits gestern persönlich informiert und auch heute Abend erhalten sie weitere Informationen.

Nachdem gestern bei einer Routineuntersuchung an einer Stelle verunreinigtes Wasser gefunden wurde, haben die Stadtwerke Eschborn für das gesamte Eschborner Stadtgebiet (ohne Niederhöchstadt) vorsichtshalber eine Warnung heraus gegeben. Die Bürgerinnen und Bürger wurden über Hörfunk, Fernsehen, sowie Print- und Online-Medien informiert.

Die betroffenen Leitungswasserrohre wurden nach Bekanntwerden der Verunreinigung sofort intensiv gespült und ausreichend gereinigt. Danach wurden an insgesamt 15 Stellen in Eschborn und Niederhöchstadt Proben entnommen, die in einem Labor untersucht wurden. Das Ergebnis liegt nun vor: „Außer im Bereich der Sulzbacher Straße wurden nirgendwo Bakterien gefunden“, berichtete der Eschborner Bürgermeister Mathias Geiger.

„Wir sehen noch ein Restrisiko“, so Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier. Besonders mit Blick auf Kinder in den Schulen und Kitas, auf Alte, Kranke und gebrechliche Menschen in den übrigen Teilen von Eschborn wolle das Gesundheitsamt jede Gefährdung ausschließen. „Wir verstehen die Ungeduld der Bürger und auch der Unternehmen in Eschborn, aber wir wollen sicheres Trinkwasser für alle.“ Es müsse solide ermittelt werden, was Ursache der Verschmutzung ist, und es muss klar sein, dass keine Gefahr mehr für irgendeinen Teil Eschborns besteht.

Die Stadtwerke Eschborn betreiben intensive Ursachenforschung und tun alles, was in ihrer Macht steht, um schon sehr bald wieder allen Bürgerinnen und Bürgern sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Stadt Eschborn / Pressestelle

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