Energiewechsel

Eschborn: Weniger Straftaten in Eschborn

Pressemeldung vom 13. April 2015, 18:04 Uhr

Bürgermeister Mathias Geiger freut sich über das Ergebnis der polizeilichen Kriminalstatistik, die die Polizeidirektion Main-Taunus Anfang April für das vergangene Jahr vorgelegt hat. Demnach sind die Straftaten in Eschborn um 120 Fälle auf insgesamt 1.291 gefallen.

„Obwohl die Anzahl der Straftaten kreisweit wieder angestiegen ist, konnte Eschborn einen Rückgang verzeichnen. Dies ist ein positives Zeichen“, erklärte der Bürgermeister. Allerdings muss beachtet werden, dass die Häufigkeitszahl (HZ ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle, errechnet auf 100.000 Einwohner) in Eschborn um fast 30% höher liegt, als im Kreis. Eschborn liegt hier auf Platz zwei.

Der Straftatbestand Sachbeschädigung steht in 2014 – trotz Rückgang – wieder an erster Stelle der Tabelle. Es wurden insgesamt 156 Fälle angezeigt, dies sind 36 weniger als im Vorjahr. Diesen Straftatbestand stuft die Polizei als jugendtypisch ein und sieht die besonderen Schwerpunkte rund um die Bahnhöfe, die Schulen und die ausgedehnten Gewerbegebiete.

Die Diebstahldelikte aus Kraftfahrzeugen und Büroräumen rangieren auf Platz zwei und drei. Die Gründe hierfür liegen am attraktiven Standort Eschborns. Im Main-Taunus-Kreis leben überproportional viele gut situierte Bürger, die großen Wert auf ihr Statussymbol Auto legen. Die angestiegene Zahl der Einbrüche in Büroräume ist darauf zurückzuführen, dass der große Dienstleistungsstandort Eschborn nicht nur attraktiv ist für Unternehmen. Reisende Täter und Täter-Gruppen nutzen diese Gelegenheiten besonders gerne. Insofern ist hier auch eine sehr geringe Aufklärungsquote aufzuweisen.

Bürgermeister Mathias Geiger macht auf die Informationsveranstaltungen des Präventionsrates des Main-Taunus-Kreises aufmerksam. Spezialisten geben gerne Auskunft, wie man sein Wohneigentum optimal schützt. Darüber hinaus werden vom Präventionsrat kostenlose Beratungstermine in Wohnungen und Wohnhäusern angeboten.

Quelle: Stadt Eschborn / Pressestelle

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