Energiewechsel

Eschwege: Landrat Reuß lädt Bundespräsidenten Köhler in den Werra-Meißner-Kreis ein

Pressemeldung vom 6. August 2009, 13:12 Uhr

Zweiburgenblick auf Ludwigstein und Hanstein soll auf Briefmarke erscheinen

Eschwege. Anlässlich des 20. Jubiläums der Grenzöffnung vom 9. November 1989 und 20 Jahren Deutscher Einheit im Jahr 2010 hat Landrat Stefan Reuß Bundespräsident Horst Köhler zu einem Besuch in den Werra-Meißner-Kreis eingeladen.

Der Landrat hat dazu den Bundespräsidenten persönlich angeschrieben und ihn eingeladen, sich ein Bild davon zu machen, wie sich die einst durch die deutsche Teilung so hart getroffene Region entlang der Werra von den Folgen der Teilung erholt hat, aber auch um zu sehen, welche nachteiligen Folgen noch bis heute zu spüren sind.

Wie bedeutend die Umbrüche des Jahres 1989 bis heute für die Region sind, verdeutlicht Landrat Reuß indem er den Bundespräsidenten bittet, daran teilzuhaben, die „anhaltende Freude über die Wiedervereinigung des deutschen Vaterlandes“ vor Ort selbst zu erleben. Wie sehr der Werra-Meißner-Kreis von der Teilung Europas betroffen war, verdeutlicht Reuß indem er darauf hinweist, dass der Kreis den längsten Abschnitt der innerdeutschen Grenze zu verkraften hatte. Weiter schrieb der Landrat in seinem Einladungsschreiben: „Es würde uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Verbundenheit mit den Menschen, aber insbesondere auch zum Zusammenwachsen des ehemals getrennten Deutschlands, dokumentieren würden.“

Der Bundespräsident hat Landrat Reuß in seinem inzwischen eingegangen Antwortschreiben für die Einladung gedankt und zugesagt, dass er die Region gerne im Lauf seiner Amtszeit besuchen möchte.

Als in mehrfacher Hinsicht symbolhaften Ort für die Deutsche Einheit und die heutige Partnerschaft über die ehemalige Grenze hinweg, hatte Landrat Reuß in seiner Einladung auch auf den Zweiburgenblick auf Ludwigstein und Hanstein verwiesen.

Die Besonderheit dieses Ortes sollte nach Ansicht des Landrates auch auf einer Briefmarke dokumentiert werden. Deshalb hat er sich ebenfalls an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gewandt und ihn als zuständigen Minister darum gebeten, bei der Deutschen Post anzuregen, dem Zweiburgenblick eine Briefmarke zu widmen.

Auch hier hat der Landrat positive Rückmeldung erhalten. Das Ministerium hat zugesagt den Vorschlag sowohl für das Jahr 2011 als auch für das Jubiläum 600 Jahre Burg Ludwigstein im Jahr 2015 in die Programmplanung aufzunehmen. „Es wäre eine große Freude, wenn der Programmbeirat, der über die tatsächlich auf Briefmarke erscheinenden Motive entscheidet, dieses schöne Motiv für das Jahr 2011 oder 2015 auswählen würde“, hofft Landrat Stefan Reuß auf ein positives Votum.
Quelle: Stadt Eschwege – Pressestelle

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