Energiewechsel

Frankenberg: Stadt Frankenberg schließt Haushaltsjahr 2008 positiv ab – Engelhardt betont sparsames Verwaltungshandeln

Pressemeldung vom 14. August 2009, 14:24 Uhr

Frankenberg. Besser als erwartet hat die Stadt Frankenberg das abgelaufende Haushaltsjahr 2008 abgeschlossen. Prognostiziert war laut Haushaltsplan ein Defizit in der Ergebnisrechnung in Höhe von 1,772 Mio. Euro. Nach Feststellung der vorläufigen Gesamtergebnisrechnung wurde das Defizit erheblich unterschritten. Trotz niedrigerer Einnahmen weist der Finanzmittelbestand der Stadt zum 31.12.2008 entgegen der Prognose sogar ein leichtes Plus von 309.300 Euro aus.
„Damit ist nach dem Haushaltsjahr 2007 auch im Jahr 2008 das finanzielle Endergebnis der Stadt Frankenberg besser als wir erwartet haben“, freute sich Bürgermeister Christian Engelhardt bei der Durchsicht der Gesamtergebnisrechnung. Der Rathauschef führte diese positive Entwicklung auf die sehr sparsame Haushaltsführung durch Magistrat, Bürgermeister und Verwaltung zurück.
So seien beispielsweise die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in 2008 um insgesamt rund 500.000 Euro niedriger ausgefallen als zunächst veranschlagt. „Beispielsweise haben wir bei den Datenübertragungskosten rund 60.000 € eingespart, bei der Erstellung von Gutachten etwa 20.000 € sowie bei der Ausrichtung von Festen inklusive des Pfingstmarktes und des Maizuges mehr als 30.000 €“, bilanzierte Engelhardt. Auch seien die Aufwendungen für Zuweisungen, Zuschüsse und besonderen Finanzausgaben um insgesamt knapp 333.000 Euro gesunken. „Hier gab es beispielsweise Einsparungen bei der Umlage zum Zweckverband Gewerbepark in Höhe von 66.000 € oder bei den Zuschüssen für die Berufsakademie in Höhe von knapp 5.000 €“, erläuterte der Rathauschef.
Zwar seien die ersten Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise schon in 2008 spürbar gewesen, gleichwohl habe die insgesamt gute wirtschaftliche Weiterentwicklung der Unternehmen in der Stadt Frankenberg einen erheblichen Beitrag zu diesem guten Haushaltsergebnis beigetragen, betonte Engelhardt. Es sei jetzt allerdings nicht die Zeit, in Euphorie zu verfallen und Versprechungen für die Zukunft abzugeben. „Die kommenden Haushaltsjahre werden aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage sicher wesentlich schwerer“, mahnte der Bürgermeister und verwies aktuell auf wegbrechende Gewerbesteuereinahmen. Engelhardt befürchtet daher, dass die Jahresrechnung 2009 nicht mehr so positiv ausfallen wird.

Quelle: Stadt Frankenberg (Eder) – Pressetslle

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