Energiewechsel

Frankfurt am Main: Altstadtbebauung – Stadt und Schirnarchitekt legen Differenzen um Kunsthalle Schirn bei

Pressemeldung vom 5. August 2009, 16:44 Uhr

Frankfurt am Main. Die Stadt Frankfurt hat Dietrich Bangert, dem Architekten der Kunsthalle Schirn, angeboten, im Preisgericht des Wettbewerbs zum Neubau des Stadthauses am Markt (Neugestaltung Dom-Römer-Areal) als Preisrichter mitzuwirken. In diesem Wettbewerb muss jeder Teilnehmer als Hauptentwurf eine Lösung entwickeln, die das Ensemble der Schirn vollständig erhält, einschließlich des sog. „Tisches“ als Bestandteil dieses Ensembles. Als Alternativentwurf kann optional eine Lösung präsentiert werden, die, indem der Tisch verändert wird oder entfällt, den Verlust dieses Elements im Ensemble der Schirn stadträumlich ausgleicht. Dietrich Bangert hat dieses Angebot angenomme n und wird als Preisrichter im Preisgericht mitwirken an der Urteilsfindung zu einer Bauaufgabe, die unter den neu gegebenen Rahmenbedingungen und Zielvorstellungen eine erhebliche Uminterpretation und Neugestaltung des öffentlichen Raumes und des Zusammenwirkens seiner geschichtlichen Zeugnisse darstellt.

Mit dieser Verabredung legen die Stadt und Bangert ihre Differenzen zum Umgang mit der Kulturschirn bei. Diese Einigung schließt ein, dass abhängig vom Ergebnis des Wettbewerbs gegen angemessene Kompensation gegebenenfalls auch eine Lösung realisiert werden kann, die mit einem Eingriff in das Ensemble der Kulturschirn verbunden ist, indem der Tisch entfällt.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis