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Frankfurt am Main: Anlaufstellen bei Diskriminierung – AmkA veröffentlicht aktualisierten Adressführer

Pressemeldung vom 9. Juni 2011, 16:15 Uhr

(pia) Das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) hat seine Broschüre „Hilfe bei Diskriminierung und Gewalt“ aktualisiert und neu herausgebracht. In der ersten Neuauflage seit sieben Jahren finden Opfer von Diskriminierung auf insgesamt 31 Seiten Adressen von staatlichen und nicht-staatlichen Anlaufstellen.

„Vorrangiges Ziel städtischer Politik sowie aller Einrichtungen der Stadtverwaltung ist es, entschlossen gegen jede Form von Diskriminierung oder der Verletzung der Menschenwürde vorzugehen“, erläutert Nargess Eskandari-Grünberg, Dezernentin für Integration.

Im Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) besteht eine eigene Antidiskriminierungsstelle, die Fälle von Diskriminierung und Ungleichbehandlung innerhalb der Stadtverwaltung aufnimmt und Ratsuchende umfassend berät. Bereits mit der Einrichtung des AmkA im Jahr 1989 war es ein Ziel, die Bewohner Frankfurts unabhängig von der Herkunft gleich zu behandeln und jegliche Art von Diskriminierung zu bekämpfen. Frankfurt ist die zudem die erste Stadt in Deutschland, die eine Antidiskriminierungsrichtlinie (ADR) im Jahr 2003 verabschiedet hat.

„Die Broschüre soll Menschen konkret unterstützen, geeignete Beratungsstellen für ihre individuellen Fragen zu finden. Ich hoffe, dass wir mit dieser Orientierungshilfe weiter dazu beitragen, Diskriminierungen wirksam zu bekämpfen“, so Helga Nagel, Leiterin des AmkA.

Die Broschüre ist kostenlos und kann direkt beim AmkA, Lange Straße 25-27, abgeholt werden. Auf Anfrage wird die Broschüre auch verschickt. Kontakt: Dr. Akli Kebaili, Telefon 069/212-30151, und Consiglia Izzo, Telefon 069/212-38977, ombudsstelle-antidiskriminierung@stadt-frankfurt.de

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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