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Frankfurt am Main: Ausbruch ebbt auch in Frankfurt ab

Pressemeldung vom 17. Juni 2011, 09:52 Uhr

EHEC – Über das Pfingstwochenende wurde lediglich eine Neuerkrankung gemeldet
(pia) Auch in Frankfurt am Main hat sich der abnehmende Trend von Erkrankungsfällen fortgesetzt. Über Pfingsten stieg zwar die Zahl der EHEC-Erkrankten um einen Patienten auf 41 Erkrankte an; in Frankfurter Kliniken werden derzeit noch neun Patienten mit HUS behandelt. Es befindet sich aber kein Patient mehr auf einer Intensivstation. Die meisten der Erkrankten sind mittlerweile aus der stationären Behandlung entlassen.

Das Robert-Koch-Institut und das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) haben die Warnung vor Salat, Tomaten und Gurken aufgehoben. Allerdings rät das BfR vom Verzehr von selbstgezogenen rohen Sprossen und Keimlingen ab, da sich Hinweise verdichten, dass Saatgut für Sprossen und Keimlinge bereits mit dem EHEC-Keim belastet sein könnte.

Personen, die selbst an Durchfall erkrankt sind sowie deren Haushaltsmitglieder sollen auf gründliche Toilettenhygiene achten, um eine Ansteckung innerhalb der Familie zu verhindern. Falls Blutbeimengungen im Stuhl sichtbar sind, sollte der Hausarzt aufgesucht werden.Für Fragen zu EHEC steht das Amt für Gesundheit weiterhin über die Hotline 069/212-70300 zur Verfügung. Nach Entdeckung und Ausschaltung der Infektionsquelle wird in den nächsten Tagen mit einen Ende des EHEC-Ausbruchs gerechnet. Eine tägliche Berichterstattung in Frankfurt erscheint daher nicht mehr nötig. Pressemitteilungen zu EHEC in Frankfurt wird es zukünftig daher nur noch anlassbezogen geben. Selbstverständlich steht das Amt für Gesundheit Medienvertretern weiterhin gerne für Informationen zur Verfügung.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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