Energiewechsel

Frankfurt am Main: Bahnhofsviertelnacht: Tropisches Klima und buntes Programm zieht Tausende an

Pressemeldung vom 21. August 2009, 15:24 Uhr

Frankfurt am Main. Petra Roth: „Bahnhofsviertel ist vital – gegen Missstände energisch vorgehen“
„Freundlich und heiß wie in Thailand“, so empfindet eine Besucherin die Absacker-Party im Café Elbe nach der langen Bahnhofsviertelnacht. DJ Gerald Hintze, im Hauptberuf Kurator des Diakoniezentrums, hatte zuvor den ganzen Abend lang hunderte Besucher in der Diakoniekirche zu einem Abendmahl bei Jazzmusik empfangen.

„I dance for money. But also for fun“
So wie in der Gutleutstraße brummte das Viertel den ganzen Abend lang. Im Hochbegabtenzentrum in der Karmeliterschule erprobten fast 500 Besucher ihre kreativen Potentiale und malten sich ein Bild vom Bahnhofsviertel. Diskussionsangebote von „Dona Carmen“, Verein für soziale Rechte der Prostituierten, wurden zahlreich besucht und im Hinterhof der Bürogemeinschaften in der Taunusstraße 21 stieg ein große Party, bei der man sich seine persönliche Ideenkugel abholen konnte. Eine dort ansässige Werbeagentur hatte in einem Buch zur Bahnhofsviertelnacht sechs Geschäftsideen zusammengetragen, die die ganze Vielfalt des Viertels zeigen: „I dance for money. But also for fun“ ist der programmatische T itel, der eine Tänzerin aus der Table Dance Bar „Rough Diamond“ zitiert.

„Das Bahnhofsviertel ist vital, kreativ und in Aufbruchstimmung“
„Das Bahnhofsviertel ist vital, kreativ und in Aufbruchstimmung“, zeigte sich Oberbürgermeisterin Petra Roth begeistert von der warmen und freundlichen Atmosphäre der Bahnhofsviertelnacht. Bei ihrem Rundgang sparte sie die Problemlagen des Viertels nicht aus: „Wir werden dafür sorgen, dass die vielen engagierten Bürger und Gewerbetreibenden hier gut leben und arbeiten können. Das Viertel kann auch noch attraktiver für Besucher werden. Es ist – auch durch die städtischen Förderprojekte – sehr viel in Gang gekommen in den letzten Jahren. Jetzt werden wir auch die kritisierten Missstände mit höchster Priorität anpacken“, erklärte sie im Gespräch mit zahlreichen Bürgern und Geschäftsleuten bei ihrer Tour durchs Viertel.

„Das ist an einem Abend kaum zu schaffen“
Neben den zahlreichen Führungen durch das bunt erleuchtete Viertel prägten auch spontane Partys und kleinere Besuchergruppen die entspannte Stimmung auf den Straßen und in Ateliers, Büros und Hinterhöfen. „Wir schätzen, dass wieder um die 10.000 Menschen im Bahnhofsviertel unterwegs waren; davon haben fast 2.000 an den verschiedenen Führungen teilgenommen, die alle ausgebucht und überbucht waren“, so Almuth Westecker vom Presse- und Informationsamt, das diese Bahnhofsviertelnacht in Kooperation mit der Werkstatt Bahnhofsviertel und zahlreichen Anliegern auf die Beine gestellt hatte. Viele junge Leute und vermehrt Besuch aus der Region habe man wahrgenommen.

In der Hitze der Nacht trafen sich zum Abschluss große Menschentrauben vor der Nachtbar oder in den Straßencafés – eine lange Nacht im Bahnhofsviertel, die viele seufzen ließ: „Das ist an einem Abend kaum zu schaffen“. Muss auch nicht sein, denn Wiederkommen ist erwünscht – das Bahnhofsviertel ist täglich

Quelle: Stadt Neustadt (Hessen)- Pressestelle

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