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Frankfurt am Main: Blühende Lotosblumen und Seerosen im Palmengarten

Pressemeldung vom 25. August 2009, 16:42 Uhr

Palmengartendirektor lädt morgen zum Pressetermin und erläutert den Lotos-Effekt

Frankfurt am Main. Verschiedene Wasserpflanzen, darunter auch zahlreiche Seerosen, erfreuen im Becken rund um das Tropicarium jedes Jahr die Besucherinnen und Besucher des Palmengartens – derzeit blühen sie. Vom Sommer bis zum Herbst zeigen dort tropische Seerosen ihre Blüten in den Farben Rosa, Weiß, Gelb oder Blau. Im Hochsommer öffnen sich auch die rosa Blüten der heiligen Lotosbl ume.

Pflanzen sind im Laufe ihres Lebens unterschiedlichen Verschmutzungen ausgesetzt. Dazu zählen vor allem Verunreinigungen der Luft wie Staub und Ruß. Dagegen schützen sich Pflanzen mithilfe verschiedener Mechanismen. Lotosblumen bedecken ihre Blätter mit wasserabstoßenden, winzigen Wachskristallen, durch die die Blattoberflächen rau werden. Das Prinzip der Selbstreinigungskraft der Lotosblume macht man sich in der Technik zu Nutze, es gibt diverse Produkte wie Wandfarbe, Dachziegel, Autolacke, Textilien und Fenster mit dem „Lotos-Effekt“. Zu den auffälligsten exotischen Seerosen gehört die „Victoria amazonica“ mit flachen runden Blättern, die wie riesige Tortenböden anmuten und bis zu zwei Meter Durchmesser erreichen. Da ihre Unterseite von robusten Rippen stabilisiert wird, beträgt die Tragkraft solcher Blätter 30 bis 70 Kilogramm.

Bei dem morgigen Fototermin erzählt Palmengarten-Direktor Matthias Jenny mehr über Seerosen und verrät das Prinzip des „Lotos-Effekts“ im Palmengarten.
Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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