Energiewechsel

Frankfurt am Main: Cool bleiben ohne Klimagerät

Pressemeldung vom 13. August 2009, 15:46 Uhr

Sommertipps von „Frankfurt spart Strom“

Frankfurt am Main. Heiße Sommernächte, kein Lüftchen regt sich, an einen erholsamen Schlaf ist nicht zu denken. Mobile Klimageräte versprechen bei hochsommerlichen Temperaturen Abkühlung. Im Baumarkt werden Kompaktklimageräte nicht nur günstig angeboten, sie sind auch noch leicht zu installieren: einfach im Raum aufstellen, an die Steckdose anschließen und den Abluftschlauch durch das Fenster nach außen führen. Auf Knopfdruck wird dann die Raumluft gekühlt.

Doch während sich im Wohnraum angenehme Kühle ausbreitet, läuft im Keller der Stromzähler heiß. Mobile Klimageräte sind nämlich wahre Stromfresser: rund 100 Euro verbraucht ein durchschnittliches Raumklimagerät bei zwanzig Tagen im Vollbetrieb pro Jahr. Die jährlichen Stromkosten sind damit dreimal so hoch wie die eines Kühlschranks der Effizienzklasse A++. Ob das Gerät trotz des hohen Stromverbrauchs auch die gewünschte Kühlleistung erbringt, ist fraglich. Da der Abluftschlauch die warme Raumluft durch das geöffnete Fenster nach außen leitet, strömt gleichzeitig auch immer heiße Außenluft herein. Diese muss wiederum abgekühlt werden.

Hitzegeplagte können sich auch ohne Strom Abkühlung verschaffen: Nachts oder morgens einfach alle Räume gut lüften, und um die Hitze „auszusperren“, die Fenster am besten schon morgens von außen lichtdicht verschatten. Zieht man bei Netzteilen oder Geräten im Stand-By den Stecker, vermeidet man zusätzliche Wärmequellen. Wenn die Hitze unerträglich wird, ist ein Ventilator im Vergleich zum mobilen Klimagerät immer noch die bessere Wahl.

Weitere „Sommertipps für Stromsparer“ gibt es am mobilen Infostand des Energiereferats. Bei sommerlichen Temperaturen ist das Stromsparteam mit dem „Velocab“, einem Transportfahrrad mit Sonnensegel, im Stadtgebiet unterwegs. Frankfurterinnen und Frankfurter können sich bei einem erfrischenden Getränk über das städtische Förderprogramm informieren und sich als Stromspar-Partner registrieren. Am Samstag, 15. August, ist der Infostand von 8.30 bis 12.30 Uhr am Höchster Wochenmarkt und von 11 bis 15 Uhr vor der Kleinmarkthalle.

Haushalte, die bei der Initiative „Frankfurt spart Strom“ mitmachen, werden gleich dreifach belohnt: Sie schützten das Klima, reduzieren ihre Stromkosten und erhalten die Förderprämie der Stadt Frankfurt. Wer anhand von drei Stromrechnungen nachweist, dass er im letzten Jahr zehn Prozent eingespart hat, bekommt 20 Euro. Für jede weitere eingesparte Kilowattstunde gibt’s noch einmal 10 Cent obendrauf. Weitere Informationen zum Förderprogramm sind beim Energiereferat unter 069/212-39090 und auf www.frankfurt-spart-strom.de erhältlich.
Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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