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Frankfurt am Main: Der elektronische Gang ins Bürgeramt

Pressemeldung vom 19. August 2009, 16:12 Uhr

Stadtrat Markus Frank stellt neuen Online-Terminservice vor / Personalausweise werden elektronisch

Frankfurt am Main. Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger über www.frankfurt.de auf der Seite des Zentralen Bürgeramtes jederzeit von zuhause oder unterwegs einen Termin für ihre Erledigungen im Bürgeramt machen.

„Diese Verbesserung unserer Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger war eine Reaktion auf die Ergebnisse der letzten Bürgerbefragung“, erklärt Stadtrat Markus Frank die Motivation für das neue Angebot. „Drei Viertel der Besucherinnen und Besucher unserer Bürgerämter sind mit den Wartezeiten zufrieden oder zumindest nicht unzufrieden. Ein gutes Ergebnis, aber wir wissen, dass die Wartezeit ein entscheidendes Kriterium für Kundenzufriedenheit ist. Deswegen haben wir uns angestrengt, um die Anzahl der Zufriedenen noch weiter zu steigern“, so der Dezernent.

Stadtrat Frank versprach, dass dieser Online-Terminservice weiter ausgebaut wird, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihn positiv aufnehmen, schließlich wurden in den Bürgerämtern im Jahre 2008 insgesamt eine halbe Million Besucherinnen und Besucher gezählt.

Künftig können Termine immer ab dem folgenden Tag für eine Woche im Voraus gebucht werden. Die Kunden erhalten jeweils eine Wartenummer, die pünktlich zu dem vereinbarten Zeitpunkt und, wenn er versäumt wurde, ein zweites Mal nach fünf Minuten aufgerufen wird.

Daten des Personalsausweises werden mit einer PIN geschützt
Stadtrat Markus Frank hat auch Veränderungen bei den Lohnsteuerkarten und beim künftigen Personalausweis vorgestellt. Lohnsteuerkarten werden voraussichtlich in diesem Jahr zum letzten Mal durch die Gemeinden ausgestellt. Diese Lohnsteuerkarten sollen für zwei Jahre gültig sein. Die Aktualisierung der Lohnsteuerdaten wird ab 1. November 2010 in den Aufgabenbereich der Finanzämter übergehen. Ab Ende 2011 sollen die lohnsteuerrelevanten Daten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer direkt durch das Bundeszentralamt für Steuern an die Arbeitgeber übermittelt werden.

Ebenfalls ab dem 1. November 2010 werden in Deutschland neue (elektronische) Personalausweise eingeführt, für die verpflichtend ein biometrisches Bild benötigt wird und auf denen auf Wunsch die Fingerabdrücke gespeichert werden können. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass weitere persönliche Daten auf dem Chip gespeichert werden: Diese sind durch eine PIN geschützt. Bei Behörden und Privatunternehmen, die dazu die Berechtigung haben, kann der Ausweis zur Legitimation etwa im Online-Verkehr verwendet werden. Auf dem ePersonalausweis, der in Zukunft Scheckkartenformat haben wird, kann auch eine digitale Signatur durch zertifizierte Signaturstellen eingetragen werden.

Stadtrat Frank dazu: „Mit dem Wegfall der Lohnsteuerkarte und der Einführung des neuen ePersonalausweises sind weitere Schritte auf dem Wege zu einer serviceorientierten Verwaltung in Angriff genommen, die für die Bürgerinnen und Bürger Wege und Zeit einsparen und auch den Online-Kontakt zu Behörden und Unternehmen erleichtern werden.“

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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