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Frankfurt am Main: Der neue Trend in der Gartenkunst

Pressemeldung vom 22. September 2009, 16:31 Uhr

Französischer Tropenbotaniker berichtet über seine berühmten „Vertikalen Gärten“

Frankfurt am Main. „Murs végétaux“ – Pflanzenwände nennt Patrick Blanc seine vertikalen Gärten, mit denen er zum Pionier eines neuen Konzepts der Stadtbegrünung wurde. Die Idee: Gärten regelrecht die Wand hochgehen zu lassen. So hat er in den vergangenen 20 Jahren nicht nur in Paris unzählige „lebende Mauern“ gestaltet, sondern auch in vielen anderen Städten der Welt.

Am Dienstag, 29. September um 19 Uhr wird Patrick Blanc über seine „Vertikale Gärten“ in englischer Sprache ein Vortrag halten. Interessierte sind bei freiem Eintritt in den Großen Hörsaal im Botanischen Garten in der Siesmayerstraße 72 eingeladen.

Pflanzen wachsen ohne einen Krümmel Erde
Schon als Kind hatte Patrick Blanc fasziniert, dass viele Pflanzen für ihr Wachstum nicht zwangsläufig Erde benötigen, sondern dass Wasser und Mineralien ausreichend für ihr Wachstum sind. Diese Tatsache erprobte er im Laufe der Jahre in zahlreichen Experimenten. Mit den Erkenntnissen aus seinen Forschungen als Tropenbotaniker am renommierten „Centre National de la Recherche Scientifique“ (CNRS) in Paris konnte Blanc seine Versuche immer weiter verfeinern. So entwickelte er schließlich sein patentiertes System des Vertikalen Gartens. Die vielfältigen Pflanzen, die er je nach Standort für seine „Murs végétaux“ auswählt, bringen ein Stück Biodiversität in die Städte zurück ohne einen Krümmel Erde, immer nur senkrecht die Wand hoch.

Patrick Blanc stellt sein Buch vor
Der Frankfurter Palmengarten, das Deutsche Architekturmuseum und der Ulmer Verlag haben Patrick Blanc eingeladen, in Frankfurt über seine spannende Arbeit sowie über bisher realisierte und neue Projekte zu berichten. Bei dieser Gelegenheit stellt der Tropenbotaniker sein auch auf Deutsch vorliegendes Buch „Vertikale Gärten. Die Natur in der Stadt“ vor. Darin dokumentiert Blanc in Text und Bild die
Grundlagen und die Entwicklung seiner erfolgreichen Idee, die Welt grüner zu machen.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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